altes - beauty - studium/leben - fashion

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Ein kleines Sammelsurium aus altem Plunder, ein wenig Beauty und SchiSchi, dem dämlichsten Studium der Welt, einem Leben im Schweinsgalopp, garniert mit etwas Kitsch und Schnickschnack!

Samstag, 31. März 2012

Woher nimmt die Schnalle den Zaster?

Guten Morgen meine Lieben,

Frage des Tages? Was macht eine abgewrackte Studentenbraut morgens um 07:33 Uhr? Richtig, aufstehen. Die Katze konnte nicht mehr schlafen und zog ihre morgendliche Turn-und Gymnastikstunde einfach ein paar Stunden nach vorne.
Und statt mich jetzt brav hinzusetzen, um die dämliche Auswertung eines noch dämlicheren Versuches aus der Uni fertigzuschreiben und meine Zukunft somit anzutreiben, schreibe ich doch lieber ein paar Zeilen in Uschis bunte Welt.
Denn das bringt die Welt nach Vorne.

Anlass meines heutigen Themas waren zwei Emails, die mir von meinen braven Brieftäubchen direkt in meinen Palast in Uschis bunter Welt geflogen worden sind.
Die Fragen waren zwar nett formuliert, aber der Kerngedanke war doch, wer mir meinen Lebensunterhalt finanziert.

Ok, woher kommt er/sie/es also? Zaster, Monetten, Flins, Groschen? Woher nimmt die Uschi das liebe Geld, um sich ihr Näschen mit dem neuen Ever Mat Poudre von Clarins für 32,95€ zu pudern? Woher nimmt die Uschi den lieben Zaster, um sich ihren Arsch mit feinsten, reinen Kokains zu pudern?

Also aufgespitzt, jetzt kommt die ultimative Strategie einen haufen Nichts in pure Diamanten zu verzaubern. Hier kommt die ultimative Strategie des Sparens und wie man damit trotzdem am Ende jedes Monats trotzdem rote Zahlen schreibt.

So, woher also den Zaster? Die studiert doch die Alte? Die hat doch eine Wohnung? Die Schlange kauft mindestens ein Blush pro Woche pro Monat. Und soviel kann das faule Luder nicht arbeiten, wenn sie Zeit hat mit Geschichterl schreiben ihre Zeit zu vertrödeln.

Ja, ich gebe es zu. Meine Eltern unterstützen mich. Ja, sie unterstützen mich. Sie unterstützen mich und meinen Hintern 14tägig mit einem sauberen Schweinsbraten bei Muttern.
Eine Mahlzeit für das Tierchen und mich ist gesichert.
Und dass ich nicht lüge, mein Opa hat mir 100 Ocken für den Thailand-Urlaub zugesteckt. Damit ich nicht verhungere. Das tut auch nichts zur Sache, dass ich es in eine flotte Sonnenbrille investiert habe.

Bei meinem nächsten, ultimativen UschiSparTipp werden manche verblüfft den Kopf schütteln und entsetzt die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Haltet euch fest: ich friere ein!
Ja, ich gebe es zu: Ich friere ein! Ich kaufe den Schweinehals für 3,99€ im Angebot bei Netto und friere ein.
Ich investiere also lieber in ein vernünftiges Blush und spare am Essen. Lieber vernünftig aufgeblusht, als Biofleisch. Ich glaube, wenn ich Biofleisch essen würde, würde ich womöglich bei den so gewohnten, fehlenden Medikamenten-, Antibiotika-, und Verunreinigungsspuren nach Luft schnappen und maustot umfallen.

Wenn das Waschmittel im Angebot ist, kauf ich auch gerne mal zwei. SchnäppchenUschi. Das Syndrom habe ich, wie sicherlich schon irgendwo berichtet, von meinen Vatl geerbt. Nachdem er das ultimative Angebot für Klopapier, auch noch für seine Lieblingspapier, entdeckt hat, lud er seinen Fiat Punto mit der Mutt und 30 Packungen Klopapier voll. Freie Sicht nach hinten: Fehlanzeige. Nun karrte er das Scheißpapier nach Hause, freute sich wie ein Schneekönig, denn obwohl er für 53,7 Euro eingekauft hat, hat er doch verblüffende Sage und Schreibe 6,3 Euro gespart.
Das einzige Problem, dass sich jetzt noch gestalten könnte, wäre die Tatsache dass diese "Verbrecher", diese "Hanswurschten", die "Rezeptur" des Scheißpapier verändert haben könnten und der Vatl somit Ausschlag zwischen den Hinterbacken bekommen könnte....

Fassen wir zusammen: Angebote ermitteln, größere Mengen einkaufen.
Finanziert man sich hiermit das gesamte Leben incl. Rouge und SchiSchi?

Natürlich nicht.
Ich bin auch sonst sparsam. Ich kaufe mir beispielsweise keine Jeans, die mehr als 40 Euro kostet. Mein Hintern, meine Figur sieht in jeder Jeans beschissen aus. Also warum sollte ich 140 Euro berappen, wenn ich dadurch nicht wie Angelina Jolie aussehe?
Lieber beschissen und 40 Euro als 140 Euro ärmer. Somit haben wir wieder 100 Euro gesparrt. Die Preisfrage: Wie können wir hier nun möglichst effektiv weiterinvestieren? Wieviel Blushes entsprechen 100 Ocken?
Ballerinas dürfen 10-20 Euro kostet. Mehr nicht. In jeden Ballerinas in der Kombination mit Feinstrumpfsocken muffeln die Füße irgendwann. Also warum 100Euro-teure- Käsestelzen, wenn die 10Euro-teuren-Käsestelzen auch nicht schlimmer muchten?

Also, Klamotten werden günstig erworben. Nein, schämen muss man sich, glaube ich, trotzdem nicht mit mir.

Schmuck: teurer Schmuck: sinnlos. Wird sowieso verloren. Lediglich bei Uhren kann ich schwach werden. Hier habe ich einen exquisiten Geschmack und erkenne mit geschlossenen Augen jede Uhr, die über 200 Euro kostet.
Ok, ich bin ganz ehrlich. Gegen einen kleinen funkelnden Brilli im TiffanyLook würde ich mich jetzt nicht zu sehr sträuben. 

Kosmetik etc. Ja, es stimmt. Ihr habt ja Recht. Ich gebe zu viel Geld dafür aus. Aber es ist ja nicht so, dass ich nur HighEnd-Produkte kaufe. Ich habe ein stark gemischtes Sortiment aus Drogerie-und HighEnd-Dingen. Ich benutze also die Lancome Mascara gemischt mit einem Essence-Lidschatten für 95 Pfennig.
Es ist mir ziemlich egal, was da für ein Name drauf steht. Wenn es gefällt, kaufe ich es. Und wenn sich die Qualität dann im Langzeittest bewährt, freue ich mich wie ein zart geklopftes Schnitzel über das Schnäppchen.

Friseur: Geh ich nicht. Wer braucht einen Friseur? Was macht ein Friseur bitte in seiner dreijährigen Lehrzeit? Lernen, wie man zuviel abschneidet? Lernen, dass wenn man hellbraun bestellt, schwarz zu färben? Dafür 111 Euro verlangen? Lernen, kackbraune, grünangehauchte Strähnen zu zaubern? Stufen zu schneiden? Immer und immer Stufen zu schneiden?
Was Friseue in drei Jahren lernen, hat meine Mutter zwischen Auswerfen von zwei Kindern auf der Straße aufgeschnappt und kappt nun regelmäßig meine Haare. Und das ohne Beanstandung und mit 2 Euro ins Schweinderl.
Ich hoffe, ich habe keine Friseuse unter meinen Lesen, der ich zu Nahe trete. Aber ich habe bisher wirklich keine besonders gute Erfahrungen gemacht.

Und nein, ich war nicht bei den billig Friseurläden. Ich war exquisit unterwegs und wählte letztendlich Geschäfte mit angeschlossener Tiefgarage, um unerkannt und ungesehen flüchten zu können. Ist es notwendig mit Mütze im Gepäck anzureisen?
Ist es nötig, der nigelnagelneue Armanibrille mit den weißen Bügeln ein flottes kackbraunes Batikmuster aufzublushen?
Wer mich vom Gegenteil überzeugen will, der darf gerne mal Handanlegen und mir einen neuen Look verpassen. Es ist ja nicht so, dass ich nicht einsichtig sein könnte.

Reisen: Wie kann eine abgefrackte Studentenbrut im Winter eine zweiwöchige Thailandreise bestreiten? Nachdem sie schon im Sommer zwei Wochen am Strand von Lombok bei Bali gefaulenzt hat?
Klar, jeder weiß, dass diese Reise nicht nur mit 500 € zu Buche schlägt. Klar, es ist Luxus.
Aber das ist mein "Hobby". Ich liebe es. Ihr könnt es sicherlich nicht glauben, aber ich würde lieber auf ein ganzes Jahr ohne Blush verzichten, als nicht mehr zu verreisen.
Nein, ich renne nicht wie ein Blöde zum, um die Welt zu erkunden. Ich möchte lediglich etwas davon sehen. Ein bisschen Kultur, ein kleine wenig reinschnuppern, gut essen und ausgiebig entspannen.
Das ist meine Definition von Urlaub und Luxus.
Und ich würd mich ja so narrisch gfrein, wenn ich nächsten Winter höflich von meinem allerliebsten Lieblingstierchen gebeten werde, mich nach Südamerika zu begleiten. Denn da waren wir noch nicht.
Man, was würde mich das glücklich machen....Und wie sehr würde mir das seine grenzenlose Liebe beweisen....

Ist das Tierchen vielleicht der Schlüssel zum Glück? Der Schlüssel einen sorgenlosen Lebens, der Schlüssel zu einem niemals versiegenden See an Köstlichkeiten, an einem niemals versiegenden Stausee an Lipstick? Das Tierchen, dass dafür sorgt, dass die limitierte rosa Rouge-Rosi ins rosa Uschibadezimmer einzieht und tagtäglich mit einem liebevollen Lächeln auf meinen Wangen tanzt?
Finanziert er also die Studentenbraut?
Nein, meine Damen und Herren. Ich jammere ihm zwar bei wichtigen, notwendigen Dingen hin wie ein kleines King.
"Ach Tierchen, Uschi sieht so schlecht. Sie braucht eine neue Brille. Aber sie hat kein Geld.....
Menno.... Ich hab schon so starke Kopfschmerzen vom Auge zusammenkneifen.... Und außerdem geht die Armani diese Saison überhaupt nicht mehr...."

Solange gejammert, bis "Also, Zefix, in Gottes Namen. Auf gehts. Gemma. Pack mas. Auf zum Matt". "Tierchen. Matt??? Die Upperclass geht nur zu Matt Exclusive!"
Nein, ich bin keine arrogante Ziege, ich habe meine Brille nur jeden Tag ca. 16 Stunden auf der Nase und möchte mich damit nicht jeden Tag ärgern müssen.
Und was ist das Ende vom Lied beim Abholen: Klar, ich zahl sie selber, weil ich nicht möchte, dass das Tierchen soviel Geld für mich ausgibt. Und außerdem habe ich natürlich wieder einen Rabattcoupon im Handtascherl.

Zusammengefasst: Uschi achtet auf die Preise, kauft keinen unnötigen Plunder, spart bei Lebensmittel, fährt meistens Zug statt mit dem Automobil, sucht Gutscheincodes im Internet für H&M.

Das kann doch wohl nicht alles sein. Doch, das und ein sehr lukrativer Nebenjob.
Ja, ich gehe nebenbei freiberuflich auf den Strich. Man nennt mich auch die Rubenshure.

Eure Uschi!

Donnerstag, 29. März 2012

Rituale am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen

Guten Tag meine lieben Leserleinchen,

die Sonne lacht heute nicht. Aber das macht nichts. Ich habe heute so gute Laune, dass es schon fast ekelhaft ist, mit mir in einem Raum zu sitzen. Die Sonne lacht mir aus dem Arsch. Und das ist gut so, sehr gut sogar.

Mein Inneres wurde befreidigt. Ich wurde erhört. Nein, nicht wie ihr meint. Ich wurde nicht vom Schnuckel gestern an die Betonwand getackert und von oben bis unten abgeleckt. Weder von ihm, noch vom Tierchen, noch von irgendjamand Anderes. Ich wurde von niemanden abgeschlabbert, ich glaube, dass ich noch nicht mal heute morgen den obligatorischen Schmatzer bekam.
Kurzer Einschub gefällig? Morgenritual gefällig? Liebessuppe?

Also, Tierchen steht früh auf, der arme Tropf ist Pendler. Also geht er bereits um dreiviertel 6 aus dem Haus. Minzi schläft auf Muttis Decke unten an den Füßen. Meistens trollt sie sich abends aus dem Schlafzimmer und ich bleibe traurig zurück. In der Nacht wache ich meistens auf, ziehe die Decke nach oben und emfinde dann meist ein tiefes, beruhigendes Glücksgefühl, wenn ich Widerstand bemerke.
Ja... Gottseidank. Sie ist da. Das Kind ist da. Muttl, du kannst nun beruhigt wieder einschlafen. Sie ist da, sie liebt dich.
Und so schlummert die kleine Familie glücklich und zufrieden und setzt die kleine aufregende Reise durchs Lummerland weiter fort.

Der Wecker klingelt. Jappsy reckt und streckt sich. Sie macht einen Katzenbuckel und kurz vorm Erreichen des maximalen Streckungsgrad zieht sie ihre Mundwinkel immer leicht nach oben, sodass die fürchteinflössenden Eckzähne des Raubtieres sichtbar werden. Ich meine, sie lächelt. Sie wird geliebt wie ein Kind. Vom Vatl und der Muttl. Sie weiß das. Sie lächelt.
Der Wecker schlummert. Er klingelt erneut. Jappsy steht auf. Der Vatl auch. Während er sich im Dunklen am Bettrand seine Socken anzieht, läuft sie schon ins Bad und springt aufs Waschbecken.
Sie wartet auf den Vatl. Der hingegen muss sich noch die Sandlerhosn anziehn.

Verstehe einer, warum man sich für den Weg ins Bad, wo die Klamotten für den Tag bereitlegen, noch die Sandlerhosn anziehen muss. Aber jeder soll seine kleinen Marotten haben.
Jappsy wartet also. Sie hat schließlich Durst nach so einer langen Nacht. Da Vatl putzt die Zähne, die Jappsy trinkt aus dem Wasserhahn. Ja, sie ist eine kluge Katze. Vatl klug, Muttl klug, Jappertz klug.

Sie säuft ausschließlich vom Wasserhahn, der Kloschüssel oder dem Aquarium. Kommt man von einem längeren Ausbleiben nach Hause, schmeißt sie sich am Boden, streckt sich, schmeichelt sie Herrchen und Frauchen, rennt schreiend ins Bad und dreht sich suchend um. Muttl, Wasserhahn auf, aber flott.

Nun weiter im Morgenprogramm. Sie trinkt also, Tierchen schmeißt sich in seinen Arbeitsdress, der aus Tshirt, Jeans und Pullover besteht. Er wäscht seine drei Haare mit Balea Volumen und Stand Shampoo, kämmt seine drei Haare über die Geheimratsecken und streicht sich Gel in die Haare. Er trägt eine leichte Art eines Irokesenschnittes. Aber nur minimal. Manchmal erinnert mich der hintere Teil an einen Dinosaurierkamm. Tiranosaurus Rex, oder wie heißt das Vieh?

Also Mr. Dino stylt sich hübsch für seine Lieblingssekretärin, für die er übrigends jeden Morgen Kaffee kocht. Ja, ihr lest richtig. Er macht für sie Kaffee. Ich dagegen muss mir erst von meinem armseligen Stundentengehalt so nen hundsmiserabligen Kaffeevollautomaten kaufen, damit jemand für mich Kaffe macht.Normal ist es umgedreht. Aber bei Tierchen machen die Dinos morgen den Kaffee. Dafür schenkt ihm dann die gute Frau den Kaffee ein.
Eine Symbiose. Eine Symphonie der Zärtlichkeiten.

Nein, ich bin nicht eifersüchtig. Die Dame würde sich wahrscheinlich über EIN graues Haar freuen, und nicht wie ich in einen hysterischen Anfall ausbrechen, und auch sicherlich über die Erkenntnis, dass Regenbogen-Strech-Radlhosen selbst bei einem Freizeitausflug ein absolutes Upperclass-Nogo sind. Ton in Ton. Regenbogen-Radler, Regenbogen-Kappl. Zwar an sich und in sich stimmig, aber aussehen tuts halt einfach nur unschön. Beschissen, um es unbeschönigt zu sagen.

Mr. Dino ist also fertig einbalsamiert, gestylt und es ist höchste Eisenbahn. In wenigen Minuten geht der Zug. Also rennt er ins Schlafzimmer, begleitet von einer galoppierenden Jappertz. Er peilt die Lage. Wie liegt die Muttl? Liegt sie mit dem Gesicht nach Außen, nimmt er die Außenkurve übers Bett, die Jappertz quer über die Mutt. Liege ich mit dem Gesicht zur Tür, hechtet er über seinen Teil des Bettes und haut der Mutt so einen Schmatzer hin. Die Uschi grunzt zur Bestätigung, zur Kenntnisname.
Vatl sprintet aus dem Zimmer, Jappy hintennach. Sie verabschiedet ihn an der Tür, dreht ins Schlafzimmer ab, schleckt der Muttl über die Nase und haut sich nochmal mit ihr eine halbe Stunde aufs Ohr. Eine halbe Stunde, denn dann ist es wieder Zeit für einen Drink.

So, das war der kurze Einschub, meine Damen und Herren. Und so glaube ich heute nicht mal diesen Kommunionsschmatzerl bekommen zu haben.
"Mir hats bresiert!" ist keine Ausrede.
"Mir hats bresiert! Es tut mir furchtbar schrecklich leid" ist keine Ausrede.
"Mir hats bresiert! Es tut mir furchtbar schrecklich leid, aber ich habe eine kleine weiße Rose dabei" ist ein guter Anfang einer Ausrede.
 "Mir hats bresiert! Es tut mir furchtbar schrecklich leid und als Entschädigung habe ich für dich eine kleine weiße Rose und eine limierte rosa Puder Paula dabei" ist eine Ausrede.

So, nun zum eigentlichen Thema. Ich befinde mich ja momentan in der Bewerbungsphase für mein Praxissemster und heute habe ich doch tatsächlich den Termin für ein Bewerbungsgespräch in meiner Favouritenfirma bekommen. Hier habe ich bereits meine Ausbildung absolviert und wies der Zufall will, ist die Stelle genau in meiner alten Abteilung. Die Beschreibung hätten sie sich sparen können. Einfach "Wie für Uschi gemacht" hätte ausgereicht.
Nun heißt es bis Dienstag ein vernünftiges Outfit zusammenstellen. Schuhe sind bestellt. Was für ein herrlicher Anlass in Schuhe zu investieren. Wäre es aber auch nicht ein herrlicher Anlass hier in eine neues Blush zu investieren? Brauche ich neue Unterwäsche?

Mein Vater, der auch meine Steuererklärung macht, will es nur immer nicht verstehen, wenn ich ihm die Rechnungen präsentiere. Ich will hier nicht hübsch aussehen, ich investiere ich meine Zukunft! In die Zukunft Deutschlands. Was soll aus unseren Kindern nur werden, wenn sie vor lauter Geldsorgen, der Kluft aus Arm und Reiche nicht mehr wissen, wie ein vernünftiges Blush aufgetragen wird?

Das Tierchen will es auch nicht verstehen. Ich kann hier wohl nicht mit den alten ausgelatschten Weibchenabend-Tanzbein Pumps ankommen, in denen ich schon meine größten Räusche und Abstürze bestritten habe. Das wäre unpässlich.
Also müssen wohl neue Schuhe her. Nachdem ich ihn ein wenig hingedrifelt und gejammert habe, hat er sich darauf eingelassen, dass er diese überaus wichtige Investition für die Zukunft seiner großen Liebe tätigt.

Ja, er ließ sich nicht lumpen, mein werter Herr. Ganze 30 Euro dürfen die Schuhe kosten. Ha, eine meiner leichtesten Übungen, Schlapfen für 30 Ocken zu ergattern.
Wenn dann aber Blut kommt, dann muss er mit den Konsequenzen leben, ewiges Gejammere zu hören, und sich damit abfinden bald eine Art Zementsack, eine Art Uschi auf seinen Rücken zu schleppen.

Wer sein Auto liebt, der schiebt.
Wer sein Weibchen liebt, der trägt.

Eure Uschi

Mittwoch, 28. März 2012

Momentensammlerin

Hallo meine Lieben,

erstmal möchte ich mal wieder bei den vielen und netten Kommentare, die ich auch über Uschis bunte Welt in Facebook bekomme, recht herzlich bedanken. Ich freue mich sehr darüber, wenn ich jemanden mit diesem Blog eine Freude machen kann. Und wer hört nicht gerne Lob?

Leider komme ich momentan irgendwie nicht so richig dazu, den Blog so zu führen, wie ich möchte. Und dass obwohl ich Studentin in. Das dürfte doch eigentlich nicht wahr sein.
Aber es ist, was es ist. Aber nicht lange rum reden, los gehts. Auf gehts, geh ma, pack mas. Es gibt viel aufzuholen.

Was gibt es also Neues in meiner kleinen Welt?
Eine große Frage drängt sich mir auf. Liegt es daran, dass ich ein Frühlingskind, ein Sonnenkind, ein Kind der Liebe bin und ich aufblühe, seit die Sonne meine Seele betankt? Liegt es daran, dass ich ein wunderschönes Blush nach dem Anderen mein Eigen nenne und damit meine zarten Backerl ziere?
An was liegt es? Was liegt an was?

Die Männer. Sie fliegen auf mich. Wie kann das möglich sein?
Von außen betrachtet schätze ich mich als totaler Durchschnitt ein. Ein ganz normales Mädl, ein ganz normales Mädl mit ihren Ecken und Kanten. Und einem bezaubernden. atemberaubenden Blush.

Ganz normal? Klar, die eine Ecke und Kante besonders in den weiblichen Zonen der Fruchtbarkeit sind vielleicht an der Grenze zwischen Normalität und Abnormalität.

Ich bin ein wenig zu kurz geraten. Ca. 20 Zentimeter zu kurz: 1,60 Meter. Und da bescheiss ich noch um ein paar Millimeter oder den ein oder anderen Zentimeter. Gewicht? Das tut hier nichts zur Sache. Nur soviel ist zu sagen: Normal mit Schwungscheiben, die das System in Wahlung bringen. Lange, lockige, kackbraune Zotteln. Brille. Ein kleines Schweinsnaserl und Sommersprossen, wenn ich gebräunt bin. Blaue Augen, für die mein Vater die Sterne vom Himmmel gestohlen hat.
Mittelgroße Brüste, gebärfreudige Unterregion, stämmige Schenkel und lange Zehen, die vorzugsweise in Pink gehalten werden und an denen mein Opa mir eine große Pianistenkarriere vorhergesagt hatte.
Ein ganz normales Weiberl also.

Klamottenmäßig denke ich komme ich manchmal overdressed, für manchen auch etwas unstimmig daher. Aber ich mag es. Sonst würde ich ja nicht so rumlaufen. Und außerdem steht in keinen Gesetzestext der Welt, dass man Korall nicht mit Türkis tragen kann. Colourblocking? Die Herrn Modeschöpfer haben es mir heimlich still und leise unter meinen Prachtarsch hervorgestohlen, der Rubel rollt, und sie vergolden sich mit meiner Idee ihren Hinterausgang.

Also, auch in der Mude nicht jetztmords auffällig. Kein Minirock, Kein Netzstrumpf. Kein Ausschnitt, aus dem die Kirschen rausplumpsen. Ganz normal. Und dennoch.

Ich fahre in die Waschanlage. Klar, steht ja dort. Gang raus, nicht bremsen, nicht lenken. Alles klar, Uschi. Keine Panik. Es schießt in mein Hirn, Schweißausbruch. Um Himmels willen: Was ist mit dem Motor? Aus oder an?
Na bravo... Der Kerl vor der Waschstraße winkt mir zu, ich soll doch kurz das Fenster runterkurbeln. Komisch, die olle Zippe mit den 6 Kindern im VW-Bus musste das nicht. Großartig! Jetzt denkt er sich bestimmt, dass ich junge olle Kuh zu doof bin und wohl den Eindruck mache, dass man dem dummen Strohkopf die Prozessdur nochmals extra erklären sollte.

Nun gut, ich bin ja ein artiges, braves Mädchen. Fenster runter. "Hallo. Um was gehts?". "Hallo, Gang raus, nicht bremsen, nicht lenken! Und jetzt scharf rechts einlenken". "Motor aus oder an?" "Motor anlassen bitte. Gang raus, nicht bremsen, nicht lenken. Und die Handynummer bitte!".
Ich lege mich über den Beifahrersitz, fische meine Handy raus, Moment.... "Ähhhh, für was brauch ich die denn jetzt?" Ein verschmitzes Lächeln und ein Schulter zucken "Mhhhmm. Man kanns ja mal probieren!" "Ähhh, mhhhmm... Ich finds ja sehr mutig, aber leider bin ich schon in festen Händen! Und ich liebe mein Tierchen und hüte ihn wie meinen Augapfel".
Und ab in die Waschanlage mit einem glückseligen Lächeln.
Ich müsste lügen, wenn ich nicht zugeben könnte, dass ich mich schon über solche kleine Momente freuen.

Neuer Tag, neues Glück. Heute fahre ich nach 10 Stunden in diesem Irrenhaus, das auch unter Uni bekannt ist, nach Hause. Ich hörte David Bisbal, den kleinen Latinoschnuckel, die Sonne schien noch aus den letzten Atemzügen, die Laune besserte sich. Die Autobahn frei, freie Fahrt für Speedy Uschi. Ein Leben auf der Überholspur.
Obwohl ich doch flott unterwegs war, klebte mir ein schwarzer Audi an der Stoßstange. Ich fahre langsamer, fahre von der Autobahn ab. Der schwarze Audi mit dem auswertigen Kennzeichen ebenfalls. Komisch...
Er blendet mir wie wild auf und fuchtelt umher. Oha, was ist da los?

Heiliger Strohsack, was will der Kerl von mir? Ich fahre rechts ran. Frage mich, was der wohl wohlen könnte. Uschi, vielleicht hast du bei deiner rasanten Fahrt etwas verloren? Vielleicht den Auspuff? Vielleicht stimmt mit deinem Fahrzeug etwas nicht? Tausend Möglichkeiten.

Vielleicht ist es ein Treibtäter? Uschi, vielleicht hat dein letztes Stündlein geschlagen? Ich prüfe kurz mein Blush. Niemand möchte mit schlecht sitzenden oder gar verblassten Blush über den Jordan springen und so in die Geschichte eingehen. Ich überlege noch, das Knöpfchen runterzudrücken. Leider gibt es bei diesen modernen Karren kein richtiges Knöpfchen mehr, dass man auf die Schnelle runterdrücken kann. Bis ich überlege, welche Taste ich dazu drücken muss, ist er schon da....

Ohoh, ein Triebtäter. Oha, ein Triebtäter. Uiuiuiuiuiiiiii, ein Triebtäter. Und dazu noch so ein flotter Triebtäter. Hmmmm, ein Triebtäter. Ein Triebtäter mit läsigen Dreitagebart, markanten Wangenknochen, weißes Hemd mit sichtbaren Knospen und braungebrannter Haut. Breite Schultern. Grrrrrrrr, ein Triebtäter...
Er spricht. Tiefe, raue Stimme. Rrrrrrrr, ein Triebtäter....Heiliger BimBam, bitte nochmal in meinem nächsten Leben!

Er fragt, ob ich denn rein zufällig wüsste, wo man hier den gut essen gehen kann. Er hat wohl am Kennzeichen gesehen, dass ich aus der Gegend komme. Ähhhhh ja, es gibt da prinzipiell schon was zu essen. Ich erkläre ihm den Weg, als er mich frägt, ob ich den schon Diner hatte.
Er fragt, nicht: "Was gibts heut?". Er sagt nicht: "Heute brauchen wir nichts zu Essen, weil ich heute Fußballtraining habe!" Er fragt, ob ich schon zu Diner hatte? Wie schnicke ist das denn ausgedrückt? Ach Gottchen, ich hatte noch nicht zu Diner, aber mir würde auch Dessert reichen. Mir würde es reichen, wenn du mich aus dem Autofenster bei geschlossener Tür mit Kindersicherung rauszerrst, mich in dem Straßentunnel gegen die Wand drückst, meine Handgelenke gegen die Betonwand tackerst und mir über die linke Halsseite schleckst und mir anschließend schmutzige Wörter ins Ohr hauchst, sodass ich weiß, was richtige Knospen sind. Anschließend nimmt er meinen kleinen, süßen Kopf in die rauhen Handwerkerhände und küsst mich stürmisch, dass mir Hören und Sehen vergeht. Dass ich nicht mehr weiß, wo oben und unten, geschweige denn hinten und vorne ist.

Das, meine Damen und Herren, war die Fantasie. Schön war sie.... Die erbärmliche Realität: "Ja, ich hatte schon Diner. Und mir bresierts. Servus!"
Gas gegeben, im Seitenspiegel noch kurz die Hinteransicht abgecheckt. Das darf doch nicht wahr sein... Auch noch ein Knackarsch... Wieso bestrafst du mich nur so, lieber Herr im Himmel? Was habe ich verbrochen?

Was habe ich verbrochen? Das fragte ich mich auch noch, als ich beim Italiener die vorbestellte Pizza abgeholt habe und alleine auf der Couch verputzt habe.
Das Tierchen ist im Fußballtraining, wir brauchen nichts zu Essen. Er hat auch markante Wangenknochen....

Eure Uschi

Montag, 26. März 2012

Regel Nr. 1

Guten Morgen, meine Lieben, ich grüße euch,

ich hoffe ihr habt euer Wochenende schön verbracht?
Meines war im Großen und Ganzen sehr langweilig und nervig. Wenn die Sonne nicht so wunderbar geschienen hätte, glaube ich wäre ich von Freitag bis Sonntag einfach nur im Bett geblieben und hätte mich mit meiner Minzi unter der Decke versteckt.

Richtig effektiv habe ich im Endeffekt überhaupt nichts geschafft, aber ich denke, das kennt jeder von uns. Man surrt den ganzen Tag herum, tut und macht, aber am Schluss sieht keiner, dass man doch was geleistet hat. Wäsche erledigt sich von selbst bzw. wird wohl von den Heinzelmännchen gemacht.

Aber genug mit der Unruhe. Wir sind hier nicht in Uschis kunterbunter Welt, um uns auszukotzen. Wer predigt hier immer von der guten Laune und dem Sonnenscheinchen im Herzen? Ich doch wohl.
Nun denn.

Vorwärts. Fleißig sein. Jetzt dann in die Uni, und dann malochen wie ein Tier. Der dritte von vier Nebenjobs ist heute dran. Anschließend heim und Bewerbungen schreiben.
Und heute steht noch etwas total Verrücktes auf dem Plan. Projekt: Suche dir im Internet Anleitungen heraus und befasse dich mit deinem Automobil. Es stehen folgende Themen auf dem Plan: Ölwechsel, Bremsflüssigkeitswechsel, Bremsbelagwechsel und Klimanlagenservice.

Owei, owei. Ob ich das hinbekomme.... Wir werden sehen. Auf jeden Fall möchte ich es probieren. Laut um Hilfe schreien, kann ich dann wohl immer noch. Selbst ist die Frau. Ran an den Speck.
Sollte ich dennoch scheitern, werde ich trotzdem in die Geschichte eingehen: die Frau, die zwar scheiterte, aber mit Stil, Pumps, SchiSchi und frisch aufgeblusht unterging.

Warum der ganze Zirkus? Wieso zieht sie sich nicht eine feine Bluse an und fährt in die Werkstatt ihres Vertrauens? Öffnet einen Knopf, und schaut dann mal, wie flink das Auto repariert wird?

Der Grund: Geld sparen. Sicherlich könnte man hier auch nach dem anderen Motto: Investition ist Zukunft handeln und sein liebgewohnenes Vehikel in einer Fachstätte der Wahl professionell und fachgerecht auf Vordermann bringen.
Aber erstens Mal kann ich mein Auto schlecht vorzeigen und Komplimente abernten, zweitens Mal stellt es mich nicht frischer da, wie ich bin und drittens: Halloooo! Es ist ein Auto, viertens: es verliert ständig an Wert. Investitionen sind hier ein Fass ohne Boden. Es bringt nichts. Es verleiht keinen Glow.

Ich spare mir das Geld lieber, schmeiße es nicht in die gierigen Mäuler unkompetenter Fachstätten und lege es lieber in ein vernünftiges Blush an. Es wird mich nicht enttäuschen.

In Gegensatz zu den sog. Fachstätten. Und meine Damen und Herren, wir reden hier nicht von einem günstigen Kleinwagenautomobil. Obwohl ich eigentlich kein so bösartiger Mensch ist, habe ich es geschafft, namentlich bei jedem dieser Premium-Händler im Landkreis bekannt zu werden.

Der eine Hanswurscht verkauft einem einen Unfallwagen, dass sich aber erst nach einem tatsächlichen Unfall herausstellt und bittet als Wiedergutmachung eine Probefahrt mit einem Luxus-Cabrio an. Super. Da fahr ich doch mal kurz zum Edeka, zeige her, was mir nicht gehört und freue mich, oder was? Zweites Entschädiungsangebot: ein kostenloser Reifenwechsel.
Weißt du was, du Vogel? Am Arsch!!!!

Uschi, keine Panik. Es gibt ja noch eine zweite Werkstätte. Da wurdest du jedoch bereits enttäuscht. Ich, junge 19 Jahre alt, ohne Falten und graue Haare, ohne Runzel-Hintern machte einen Termin, um mir nen fetten Schlitten zu kaufen.
Der Verkäufer sah die junge Uschi mit ihrem bisherigen Automobil, einen kleinen, niedlichen hellblauen Fiat Punto, sah Uschis Klamotte, und hakte den Neuwagenverkauf ab.

Er präsentierte mir also alte Schaluppen, bis ich ihn dezent hinwiss, dass ich wohl nicht so mittellos bin, wie ich vielleicht aussehe. Ich bin keine Millionärin, habe aber doch Einkommen. Und ich wohnte noch bei Muddi. Das heißt ich könnte mein komplettes Einkommen in diesen Schlitten investieren.

Zu der Zeit gab es auch zwischen Tierchen und mir Krieg. Wir waren getrennt und ich schaute ihm mit dem Arsch nicht an. Begrüßte er mich in einer Lokalität, hob ich meine Kopf, reckte die Nase in den Wind und hatte nur noch eine mitleidigen Blick über die Schulter hinweg für die erbärmliche Gestalt übrig.
Wir brauchen wohl nicht zu erwähnen, dass ich einen kurzen Mini und die tollsten pinken Pumps der Welt trug und fabelhaft aussah? Wir brauchen wohl nicht zu erwähnen, dass es mir furchtbaren Spaß machte, mit fremden gutaussehenden Männer zu shakern?

Nun ja, und so brauchte ich eine Alternativ-Beschäftigung. Mein Mann war weg. Irgendwas Neues musste her. Da ich zu der Zeit bei einem Automobilhersteller arbeitete, lag es nahe: ein Schlitten musste her.
Ja, das war der Plan. Der Plan des Autoverkäufers war aber folgender: Dreh der Schnäpfe, die sowieso keinen Plan hat, einen alten gebrauchten Plunder zu einem völlig überhöhten Preis an und schau dass sie sich aus dem Staub macht, weil nun gleich Deutschland gegen Argentinien spielt.

Ganz genau: das wurde mir zum Verhängnis. Der gute Herr wurde immer unruhiger, nervöser. Er fummelte an seiner Krawatte rum. Es war ein heißer Tag im WM-Sommer. Richtig: WM-Sommer. Uschi wollte Auto kaufen, der Affe wollte WM-Sommer. Nachdem ich ihm nun klar gemacht habe, in ein vernünftiges Gefährt zu investieren, ahnte er Schreckliches und machte mir nun deutlich klar, dass er nun aber wirklich keine Zeit mehr hat, da ja schließlich das Deutschlandspiel gleich stattfindet.
Wie ungeschickt auf von der Sekretärin zu diesem erfüchtigen Termin einen Verkauf für einen Neuwagen in den Terminkalender aufzunehmen. Tz...

Also, auch hier keine guten Ersterfahrungen. Aber die Uschi ist ja nicht so sehr nachtragend, wollte dem Händler noch einmal eine zweite Chance geben.
Rein in den Schuppen. "Guten Tag, Frau Uschi. Ihr Ansprechpartner, ihr Kundenbetreuer ist der Herr Hanswurscht!". "Guten Tag. Super. Dann hoffe ich mal, dass kein Fußballspiel in die Quere kommt....!"
So, Auto hingestellt. Ein Steuergerät war im Arsch. Das wusste aber Klugscheißerin Uschi bereits und hatte das Ersatzteil schon dabei. Einbaukosten hier ca. 150€. Na gut, akzeptabel. Der Wagen am Nachmittag abholbereit.

Ende vom Lied war ein neuer Scheinwerfer, obwohl der alte nicht defekt war, mehrere sehr leidenschaftliche Telefonate, böser Briefwechsel, drei Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmittel zu diesem Verein, eine Woche kein Automobil und 1000 Ocken weniger.

Nun schimpft mein liebes Tierchen, dass er sich ja nirgends mehr ein Auto kaufen kann, weil die Uschi mit allen Händlern übers Kreuz ist und höchstwahrscheinlich schon bei der Einfahrt vom Hof verjagt wird.
Aber die Uschi muss mit beim Autokauf. Da führt kein Weg daran vorbei.

Sonst könnte nochmals der Fehler auftreten, dass man nur mal kurz nach New York City zur Wesperl fliegt und in meiner Abwesenheit ein Auto ohne Sitzheizung bestellt wird. OHNE Sitzheizung. Der Supergau.
Uschi hat zwar bereits auch so einen heißen Hintern, aber ab und zu braucht sie trotzdem zusätzlich Wärmezufuhr von Extern. Und schon wieder ein Grund, dass die gute Frau grantig und sauer wird.

Tja, man merke sich eins: die Uschi, die wählt man sich nicht als Feind. Sie kann bitterböse werden, zur Furie. Sie kratzt dem Feind die Augen aus, streicht sich triumpfhierend eine weitere Schicht Blush auf die Wangen und sticht nochmal zu, als der Feind schon am Boden liegt, und zückt den Yves Saint Laurent Lipstick. Ja, sie kann auch ungemültich werden.

Regel Nr.1: Man legt sich nicht mit einer Uschi an. 
(gilt in allen Lebenlagen und Bereichen)

Eure
 Uschi

Sonntag, 25. März 2012

Frühlingskinder, Blüten und neues Leben

Hallo meine lieben Frühlingskinder,

ja, er is da. Der Frühling. Ohne Wenn und Aber. Es wurde Zeit. Meine Sehnsucht nach Sonne und Wärme musste befriedigt werden. Meine Laune steigt. Ich bin stinkendfaul und genieße es.

Stinkendfaule Uschi? Jawohl ja. Nach einer Geburtstagsfeier, bei der ich mich etwas früher aus dem Staub machte, ging ich gleich um halb zwei ins Bett und natzelte bis 12 Uhr. Lang ists her, dass ich bis zu solchen unsittlichen Uhrzeiten geschlafen habe. Aber gut tuts.
Ein wenig Wäsche gefaltet, Frühstück am Balkon und nun sitze ich hier auf meinem orange-braun-gestreiften 70er Jahre Polster von Oma mit dem Laptop in der Sonne und arbeite an einer gesunden Gesichtsfarbe.

Nachdem ich diese Woche schon dezent auf ein graues Haar hingewiesen wurde, ist es nun wohl auch schon egal, dass ich mich den Gefahren des Ozonloches und der damit verbundenen Hautalterung aussetze.

Drauf geschissen. Runzelig und ledrig wie ein alter Apfel, den man 57 Wochen im Keller vergessen hat, aber braun und mit einem glückseligen Lächeln. Ja, so möchte ich im Sarg liegen. Mit einer gsunden Gschichtsfarb. Sollte ich dennoch im Winter sterben ohne einen vorherigen KohSamui-Urlaub, dann möchte ich nun als letzten Wunsch um ein wenig Bronzer bitten. Liebe Weibchen, respektiert meine letzte Bitte, dann könnt ihr auch gerne die Lipstick und Blushsammlung unter den Nagel reißen.

Die Faulheit kam aber nicht von ungefähr. Ich war gestern schon sehr fleißig. Nachdem das Bad geschrubbt wurde, werkelte ich denn ganzen Tag an Sachen, die einfach liegendblieben und räumte hin und her. 4 Maschinen Wäsche gewaschen und schön trocknen lassen. Die Speißekammer aufgeräumt und was fiel mir in die Hände?
Samen! Chilie-Samen! Und schon gings los. Gärntner-Uschi schritt zur Tat. Ein pinkes Shirt über ein grassgrünes Top geschmissen, farbenfroh mit kunterbunter Ausrüstung an den Speck.

Wenn manche von euch denke, ich bin nur ein verzogenes Görr, das nichts anders als blödsinnigen Kosmetikquatsch und SchiSchi im Kopf hat, denn möchte ich doch jetzt überzeugen, dass mir auch an sinnvollen Dingen etwas liegt.
Wie beispielweise dafür zu sorgen, dass man jederzeit die Möglichkeit mit eigenen Chilis ca. 78 Tonnen Chilie con Carne herzustellen.

Man nehme also kunterbunte Handschuhe von der Omi, eine kleine rote Schaufel, einen Tisch mit rotem Wachstusch mit weißen Tupferl und ein wenig Erde und schon kann die fröhliche Buddelei beginnen.

 
Die Erde in kleine Töpfchen mit Löchern, drei kleine Samen rein. Erde drauf. Festdrücken.
Anschließend in kleine Keramiktöpfe, die ich dann in größere Schalen stelle, damit ich alle schnell von der einen Fensterbank an die andere Stellen kann. Immer schön in die Sonne mit den guten Stücken.


Und zum Schluss ein wenig Wasser, damit die Pflänzchen schön gedeihen können.
Anschließend vereckt dann der Akku, sodass ich euch das feriggestellte Arrangement nicht zeigen kann. Aber ich kann euch schon mal soviel versprechen, dass es laut Tierchen hässlich ist.
Na, das nenne ich mal Liebe mit Frühlingsgefühlen.

Und auch die Minzi hat ein Pflänzchen bekommen. In einem großen Bottich wurde nur für sie, nur für Madame, Katzengras angesäht. Dafür hat sie ja auch schön mitgeholfen und war wie immer ständig mit von der Partie.

 

Und auch in der restlcihen Wohnung ist der Frühling eingezogen. Es sprießt, es wächst, es gedeiht, es blüht. Blumen, die vor sich hintrockneten, die ich schon abgeschrieben habe, erwachen zu neuem Leben. Wer weiß? Vielleicht erwacht in uns auch eine kleine Liebe zu irgendetwas, das tief in uns steckt, wieder zu neuem Leben? Sie wächst und gedeiht. Aus einem kleinen Körnchen leben, das wir längst vergessen in uns vertrocknen lassen.


Eure 
Uschi

Freitag, 23. März 2012

What a fucky friday?

Guten Morgen meine Ladies und auch die Handvoll lecker Bübchens,

ich dürfte eigentlich überhaupt nicht jetzt hier in meinem Büro an meinem Schreibtisch sitzen.
Ich müsste eigentlich brav in der Uni sitzen. Es ist aber nicht so, dass ich nicht wollen würde.

Aber immer schön der Reihe nach. Ich stand auf, trödelte wieder mit Minzi im Bett rum, sodass für Kleidungauswahl, Makeup, Blush und Bommel am Kopf nur 15 Minuten übrig blieben.
Aber keine Panik, ich bin ja eine absolute Naturschönheit (haha) und heute auch mit dem Auto unterwegs, da ich armes Kind ja von 8-19 Uhr in der doofen Uni sitzen werde und dann nicht auf den Zug warten kann.

Schwupp. Zeit rum. Hopp Hopp ins Auto. Schwester Gargi muss ja noch schön zeitig im Kindergarten abgeliefert werden.

Ich stehe an der Ampel. Rechts neben mir ein neues BMW 3er Coupe in Lackritzschwarz, glänzend wie mit Essie Good to go Topcoat überzogen. Ja, meiner könnte wohl auch eine Wäsche vertragen. Ein lecker Kerlchen im rechten Fahrzeug. Lecker Kerlchen, flottes Vehikel. Ja, das gefällt mir. Ich setze mein strahlendstes Lächeln auf. Er könnte ja jetzt zurücklächeln, ich würde mich freuen und mein Tag wäre gerettet mit einer schönen Erinnerung.
Aber was macht das lecker Kerlchen stattdessen? Er leckt sich lüstern über die Schweinslippen, während er mich mit den Augen auszieht und zur Krönung mir noch zuzwinkert.
Ja sag a mal! Pfui!!!Aber sowas von ein Ferkel.
Ich hab schon immer das Glück neben Vollaffen an der Ampel zu stehen.

Uni in Sichtweite. Rein in den Schuppen. Kaffee in der Cafete. Einschreiben in das schöne "Wahlpflichtfach". Was hat eigentlich "Wahl" und "Pflicht" in einem Wort verloren? Man könnte doch ganz einfach "Gezwungenen-Sträfling-Veranstaltung, die kein Mensch braucht" dazu sagen. Aber ich habe schon mal in einem Post darüber berichtet, wie das in technischen Studiengängen mit nichttechnichen Vorlesungen ausschaut. Techniker können einfach keinen Storch oder Frosch nachahmen oder Gefühle ausdrücken. Und Nein, auch ihren Namen können sie nicht tanzen. Nun denn: Projektmanagment.

Ganz ehrlich: die faule Studentenbrut sollte doch einfach mal malochen, dann wüssten sie, wie man ein Projekt managt. Mit blöd daherreden nämlich sicherlich nicht. Aber das ist die Elite Deutschlands. Schaut euch die Toiletten in weiterführenden Schulen der Elite an, dann wisst ihr, was euch in Zukunft blüht.

Wie soll ein Land von Leuten regiert werden, die sich alleine nicht vernünftig den Arsch auswischen können? Wie wollen sie schwerwiegende Entscheidungen treffen, wenn sie schon nicht entscheiden können auf die Klobrille oder gleich ganz neben die Schüssel zu tröpfeln?
Heiliger Strohsack, mir wird Angst und Bange.

Deshalb lieben Damen und Herren: Ich gebe euch bei der derzeitigen Lage, wo sogar der Wert vom doch so beständigen Gold und Immobilien in Frage gestellt wird einen grandiosen Tipp: Investiert in Blush und Chanel. Glaubt mir: Es behält seinen Preis und Glow. Da kann euch keiner bescheissen. Glow ist Glow, Glow ist und bleibt Glow.

So, der Kreis schließt sich wieder, wie ich es mir wünsche. Von Projektmanagment, über danebenkackende Eliteschüler sind wir wieder beim Non plus Ultra der Zivilisation: dem Blush. Juhu! So, und hier spielt mir der heutige Tag dann doch zu.

Leider muss ich nun wieder etwas zurückschweifen. Der zweite Kreis öffnet sich. Dieses dämliche Projektmanagmentfach fand heute also noch nicht statt. Mein Puls stieg... Super, nun von 8-15 Uhr warten. Toll. Aha, da ist er: der pochende Schmerz in der rechten Schläfe. Großartig.

Also, was machen. Heimfahren? Mit dem Auto? Einfach 35km? Erstens mal ist mir das zu teuer. Das gesparte Geld könnte ich ja wieder sinnvoll investieren. Investition ist der Schlüssel der Zukunft. Und zweitens Mal bekomm ich am Nachmittag keinen Parkplatz mehr an der Uni, weil die verzogenen Studentenbrut ja mit dem Auto herkutschieren können. Von öffentlichen Verkehrsmitteln haben die noch nichts gehört, und auch nicht davon, dass die Parkplätze gefälligst für Personen der Upperclass (ich eingeschlossen) freizuhalten sind.
Die glauben wohl, ich habe aus Jux und Dollerei in den Semesterferien goldene Krönchen auf die Parkplätze gepinselt??? Banditen!

Und so musste die Upperclass mit dem Zug nach Hause bummeln. Mit dem Bummelzug. Der Kopfschmerz hat sich bis dahin mit exponentiellen Wachstum ausgebreitet. Die Übelkeit stieg. Ich konnte mich aber noch zusammenreißen, und musste nicht in den Zug reihern.
Wobei ich diese neue Zügen mit ihren hässlichen grünen Sitzen mit Vogelprint gerne ein wenig aufgepeppt hätte.

So, es ging heim. Tabletterl rein, Kaffeemaschinderl angeworfen, Milchkaffee raus und Schokokekserl. Leibniz Schoko Kokos. Sehr zu empfehlen!!!
Das Kopfweh steigt. Die Übelkeit auch. Ich verputze das lecker Kekchen. Ich verputze das zweite lecker Kekschen. Die Übelkeit steigt. Sie steigt. Sie steigt.

Jawohl. Die zwei dämlichen Kekse machen mich jetzt nicht mehr dick. Die kleinen, niedlichen Ratten in der Kanalisation sollen auch mal was Gscheids haben.

Die Tablette wirkt nun endlich. Der Kaffee auch. Theoretisch hätte ich ja jetzt wieder zwei Kekse gut, oder etwa nicht?

Später gehts wieder rein mit dem Bummelzug. Wepserl ist krank und ich möchte ihr fahles Gesicht mit den Augenringen doch noch einmal sehen, bevor sie von uns scheidet. Das könnte sich sicherlich positiv auf das Testament auswirken.
Und wer weiß, vielleicht habe ich ja noch ein wenig Zeit, um zu kucken, ob nun endlich diese miserablige Marakeschdingens Limited Edition von Artdeco zu ergaunern ist. Investieren ist die Devise! Investition ist Zukunft! Blush me up!

Eure Uschi

Mittwoch, 21. März 2012

Das Wort zum Frühlingsanfang


Ich begrüße euch erneut heute an diesem wunderschönen Frühlingstag,

genau, richtig gelesen: Es ist Frühling. Ja! Endlich! Sonne! Licht! Wärme!
Blumenzwiebeln wachsen und gedeihen, Knospen sprießen, Blütenblätter öffnen sich. Recken ihre Fühler der Sonne entgegen.
Bienchen fliegen aus, sammeln den ersten Nektar der Saison. Kirschbäume bereiten sich vor, ihre wunderschönen Blüten zu zeigen.

Die Menschen gehen raus, werkeln im Garten. Omas sitzen auf der Bank an der warmen Hauswand und streicheln mit faltigen Händen liebevoll die Katzen, die sich neben ihnen auf der Bank in der Sonne zusammengerollt haben. Der Krückstock hängt lässig über der Lehne.

Die Fußgängerzone füllen sich, die Menschen sind ausgelassen, fröhlich, mit einem Lächeln auf den Lippen.
Die Arbeit, der Haushalt ruht. Herrlich.
Was so ein bisschen Sonne, Licht und Wärme mit unserm Herzen macht?

Euphorie! Fröhlichkeit! Eis! Frozen Joghurt! Latte Machiatto in kleinen Cafes in kleinen Gässchen mit einer bunten Wolldecke um die Beine, die in wunderbaren lockeren Ballerinas mit Schleifchen stecken.
Bunte Farbtuper. Fröhliche Farben. Knallfarben. Knallende Fröhlichkeit fürs Herz. Für die Seele. 



Frühjahrsputz. Winterstiefel einwintern. Wintermäntel waschen. Nach getaner Arbeit die Füße ausstrecken, hochlegen. Kaffee. Crema. Yes, Baby.
Ich mag es. Ich mag es sehr.

Zurückblicken auf die kürzliche Vergangenheit. Das Gefühl zu haben, eigentlich im Großen und Ganzen wirklich zufrieden sein zu können. Auf eigenen Beinen stehen, das Tierchen, die Weibchen.

Belohnen mit Kleinigkeiten. Belohnen mit Großigkeiten.

Meine Lieben, zögert nicht lange, ob Manches klug ist oder nicht, ob es nötig ist oder nicht. Solange es gut tut, ist auch mal eine blödsinnige, völlig unnötige Anschaffung wichtig. Belohnt euch, für das was ihr seid. Denn genauso so, sind wir richtig.

Eure
 Uschi

Kampf der Giganten Douglas vs. Müller, Chanel vs. Clinique

Guten Morgen meine Lieben,

 es gibt wieder was auf die Ohren von der Uschi.

Was gibts neues in Uschis bunter Welt? An und für sich eigentlich nicht wirklich viel. An der Beautyfront ist es relativ ruhig. Wobei relativ ja ein sehr relatives Wort ist. Was bei mir relativ wenig bedeutet, ist vielleicht bei manch Anderem die Explosion der Geschmacklosigkeit.

Und so war ich letzte Woche relativ artig, was meinen Konsum betrifft.
Lediglich am Montag, wo ich ja wie berichtet mit Mutt shoppen war, war ich kurz auf der Pirsch nach einem klitzekleinen Puder.
Ja, momentan habe ich das Problem, dass mir mein geliebter loser Puder von Alverde zu hell ist. Zu hell? Bei nem Kasjockel? Ja, es ist möglich. Und dabei muss ich sagen, dass ich in Thailand noch nicht mal die Bräunungsgrenze geknackt habe und mittlerweile auch schon wieder sehr erkäst bin.

Also, ein Sommerpuder musste her. Schleunigst. Brandheiß. Nein, in den 17 Anderen, die Zuhause vor sich herdümpeln, war nicht ein beschissener Ton dabei, wo ich nicht entweder wie ein Molkereimädl oder ein Indianer ausgesehen hätte.

Und so schoss ich mit der Mutt in den Douglas. Die Mutt wurde erst mal beim Antifaltencreme-Regal zwischengeparkt und die kleine Uschi schritt schnurstracks zum Chanel-Counter. Jaja, die Dame von Welt. Die Dame der feinen Gesellschaft. So, testen. Schublade auf. Ach du liebes Lottchen, hier sollte man aber auch mal mit dem Staubblitz durch. Die paar Farben, wo vorrätig waren: alle viel zu hell, kalkig, glitzernd. Und ich fragte mich nun, wieso alle so über diesen Puder schwärmen? Ich verstand die Welt nicht mehr.

Die Douglette selbst: trockene, rissige Lippen und darauf eine knallroten Lipstick. Sehr unschön. Rougebalken und eine unmögliche Garderobe. Ca. 20 Jahre alt. Und von sowas sollte ich mir nun ein Produkt aufschwatzen lassen, das über 40 Euro kostet?

Die Mutt kommt auch langsam angeschlichen und schreit rum, obs hier denn Fitschie gibt. Ich gab ihr ein dezentes Zeichen, endlich jetzt mal die Klappe zu halten. Ich habe schließlich einen Ruf zu verlieren.

Nun ging die mehr oder weniger fröhliche Testerei weiter. Die gute Frau schleppte sämtliche Puder herbei, wobei ich auch betonte, dass ich z.B. von Dior nichts halte. Hier hatte sie auch sage und schreibe einen Farbton vorrätig. Sind wir hier bei Schlecker? Leere Regale?

Die Mutt stand hinter ihr, merkte wohl schon, dass ich nicht auf die Werbeversuche anspringe und machte sich schön mit wilden Gefuchtle lustig über mich. So, versuchte ich, bevor die Mutt noch lustiger wird, die Biege zu kriegen und auch endlich aus der Fängen dieser dämlichen Douglette zu entkommen.

Die war aber ziemlich emsig und ihr Tagesziel war gesetzt, dieser dämliche Studentenbraut minimum 40 Ocken aus der Tasche zu ziehen und ihr ein kalkweißes Gesicht wie die Damen aus der früheren feinen Gesellschaft zu verpassen.
Ich sagte, dass das alles nicht das ist, was ich mir vorstelle. Sie wollte meinen bisherigen losen Puder wissen: Alverde für 3,25€. Und der tut für mich, was er soll. Blöder Blick.

Und schon kam sie wieder das zehnte Mal daher, dass sie es im Gesicht auftragen will. Ja klar, wenn ich auf der Handfläche ca. 10 Nuancen Unterschied ist und es glittert wie ne Discokugel, dann ist es im Gesicht ok und das GlitterFlitter verfliegt wie mit dem Feenzauberstab weggezaubert?

Sie kam wieder mit ihren angeranzten Pinsel. Ich konnte gerade noch mit einer gekonnten, wohl auch sehr sexy aussehenden Drehnung meines erotischen Hüftgolds verhindern, dass sie mein Gesicht berührt. Und nun war meine Geduld am Ende. Ich sagte bereits vorher, dass ich es nicht im Gesicht testen will. Und schon gar nicht mit der ihrem ranzigen Pinsel. Der Laden sah schon so aus wie am türkischen Basar. Wer weiß, wo der Pinsel schon überall dran war? Haltet mich für pingelig, aber alleine bei der Vorstellung des gammeligen Pinsels im Gesicht bekom ich fürchterlichen Ausschlag zwischen den Arschbacken. Ich möchte das einfach nicht. Und ich möchte, dass es respektiert wird.

Jetzt war ich also sauer, haute innerlich mit der Faust auf den Tisch und machte mich freundlich aber bestimmt, aus dem Staub. Die Mutti freute sich fürchterlich.
Ich ging sauer am Drogerie Müller vorbei, bis die Mutt sagte, dass es hier doch auch diesen teuren Kram gibt. Rein in den Schuppen.
Und siehe da: aufgeräumt, sauber, alle Töne vorhanden. Ein Clinique Makeup Cpunter, bei dem es mir sehr warm ums Herzerl wurde. Sämtliche Puder für sämtliche verschiedene Hauttypen. Schöne Farben.
Und nun verpasste mir meine so gar nicht schminklastige Mutt eine Beratung, bei der es euch die Schuhe ausgezogen hätte. Und so nahm ich  mir dann letzendlich ein Clinique Puder Makeup mit, mit dem ich sehr zufrieden bin.
Daheim angekommen, wollte ich im Douglas Online Shop die Bewertungen durchlesen. Und siehe da, nicht mal Online gabs das gute Stück..

Und schon wieder wurde ich eines Besseren belehrt. Ich wusste sicherlich, dass auch Müller HighEnd Produkte anbieten und Artdeco z.B. ist dort auch immer ca. 50 Cent billiger wie im Douglas. Aber diese große Auswahl war mir nicht bewusst. Auch die zurückhaltende Art der Verkäuferinnen sagt mir eher zu. Das einzige Manko ist halt das etwas andere Ambiente. Es flitzen halt viele Omas durch die Gänge, die gerade auf der Jagd nach der neuesten Slipeinlage sind.
Es schwirrt halt insgesamt mehr rum. Es wuselt mehr.
Aber mich persönlich stört das nicht. Mich stört eher mangelnde Auswahl an Farbtönen und angegrabtschte Ware.

Fazit: ich werde jetzt wirklich den etwas weiteren Fußweg in Kauf nehmen und öfter mal dort vorbeischaun.

Nach dem Kauf mussten Mutt und ich dringend zum Kaufhof. Hier ist seit meiner Kindheit der Ort, an dem in der Stadt zum Wasserlassen gebeten wird.
Fertig. Raus. Mutt zückt, kaum raus aus dem Toilettenkomplex einen tieflilafarbenen Lipstick, trägt ihn ohne Spiegel auf die Unterlippe. Schmatzt ein paar Mal, macht ein paarmal Kussmündchen und zack, weiter gehts.

Ach du Schande..... Von genau der gleichen Person habe ich mir gerade soeben meine Make up aussuchen und mich beraten lassen? Was hab ich mir dabei bloß wieder gedacht?

Und wartet ihr sicherlich, dass ich feierlich das Ergebnis des Rätzels lüfte? Rätzel? Was zum Geier meinte wohl die Mutt mit Fitschie? Rischtisch: Vichy, die Kosmetikfirma aus der Apotheke... Was auch sonst?
Eure 
Uschi

Montag, 19. März 2012

Drei Weibchen auf Raubzug

Guten Morgen meine Lieben,

ja, ich weiß. Schande über mein Haupt. Ich bin momentan etwas nachlässig bei den täglichen Posts.
Das liegt aber sicherlich nicht daran, dass ich nicht jeden einzelnen Leser lieb habe und gerne abbusseln würde, sondern daran, dass ich mich momentan in einer schwierigen Phase befinde.

Oh Gott! Um Himmels Willen, Sentimentalitätsuschi???
Quatsch. Es gibt momentan einfach nur viel zu tun. Zwei neue Nebenjobs haben sich eingeschlichen, bei denen in kurzer Zeit viel zu tun ist. Das Studium hat sich noch nicht eingependelt. Bewerbungen sollten geschrieben werden. Einfach alles ein wenig drunter und drüber.

Und zu guter Letzt, habe ich armes Ding nichts mehr zum Anziehen. Könnt ihr euch das vorstellen, wenn ich kurz davor seid, zu überlegen, ob ich den abgeranzten Cardigan, an dem 3 Knöpfe fehlen anzieht oder doch leiber gleich nackig geht?
Ich glaube, beide Varianten schweifen weit vom einem Anflug von Genuss ab.


Könnt ihr euch das wirklich vorstellen? Ich hatte gar gar gar nichts mehr zum Anziehen!
Das konnte so keinenfalls weitergehen. So packte ich Schwester Gargi und Zwieberl in meine Limo, und wir brausten 300km nordwärts Richtung Hessen, Richtung Frankfurt.

Erklärt uns jemand für verrückt, dass man drei Stunden Autobahn in Kauf nimmt, um sich mit 3674 anderen Leuten (bei strahlenden Sonnenschein) durch den Primark schieben zu lassen. 

Erklärt uns jemand für verrückt, dass man drei Stunden fährt, um sich hecktisch in einer Ecke in der Kinderabteilung umzuziehen. 


Erklärt uns jemand für verrückt, dass man 200 Euro ausgibt und sich dabei auch noch freut wie ein Schnitzel und ein Schneekönig zusammen. 

Erklärt uns jemand für verrückt, dass man, um diese 200 Euro herzugeben, sich auch noch freiwillig 40 Minuten an der Kasse anstellt und hier noch einen Türstopper in Form eines Hundes
als Beute erlegt.

Erklärt uns jemand für verrückt, dass man mit 26 Jahren die Hyaloron-Intensiv-AntiAgingcreme benutzt, gleichzeitig aber der sogenannten "Quengelzone", auch bekannt unter "Impulszone" (Zielgruppe: 2-3 Jährige) nicht widerstehen kann, und sich so einen unnützen 4,67 kg schweren Hund, für Sage und Schreibe 6 €, kauft.

Erklärt uns jemand für verrückt, dass man nun dank der 8 Tüten und dem Hund einen Tennisarm hat und in jahrelange ärztliche Behandlung muss und somit das nun wieder auf die Beine gekommene Gesundheitssystem erneut in die Krise stürzt. 

Erklärt uns jemand für verrückt, dass wir Schuld daran haben, dass nun die Praxisgebühr von 10€ im Quartal beim Onkel Doktor sicherlich doch nicht abgeschafft werden kann. Grund in den Medien: Drei Weibchen mit Tennisarm nach erfolgreicher Beutejagd.

Erklärt uns jemand für verrückt, dass Zwieberl tatsächlich Hut trug, und sich allen Ernstes dabei wie eine Großwildjägerin gefühlt hat und auf sämtliche Animalprints ihr furchtbar furchteinflössendes unsichtbares Gewehr gehalten hat.
Daktari für Arme. Uschi als schilender Löwe Clarence und Gargi als Chimpansendame Judy. Und Zwieberl mit der Flinte.
 
Ihr seht schon, mein Wochenende war gespalten. Ein großartiger Samstag, der mir schätzungsweise 2 kg mehr eingebracht hat. Ein schöner Ausflug. Ein volleren Kleiderschrank. Und ein sehr langweiliger Sonntag, der mit allerlei lästigen aufgeschobenen Tätigkeiten vertan wurde.

Jetzt muss ich mich sputen. Auf in die Uni, und danach Shopping mit der Mutt. Was hat mich da wieder geritten, zuzusagen??? Denkt ab 14:00 Uhr fest an mich, schickt ein Stoßgebet, dass ich ihr nicht kurzzeitig in einem Anflug von Hysterie die Luft abdrücke.

Ich diesem Sinne: habt einen schöneren Tag als ich. Ich grüße euch.

Eure 
Uschi

Donnerstag, 15. März 2012

Scharf auf Komplimente? Kein Problem mit Flormar - Pretty Compact Blush On

Hallo meine Lieben,

heute kommen die Posts nur so rausgeschossen wie aus dem Maschinengewehr.
Vorab möchte ich mich mal sehr über die vielen netten Kommentare und Emails bedanken. Soviel Lob für eine kleine Uschi, die noch nie die Beste im Aufsatzschreiben war.
Aber umso mehr steigt mir die Röte ins Gesicht!

Apropo Röte im Gesicht. Es wurde doch mal wieder Zeit, sich das ein oder andere neue Blush unter den Nagel zu reißen. Was? Wie bitte? Ich habe bereits genug Blushes für eine gesamte Bundeswehrkompanie? Von wegen: die neue Bräune im Gesicht lässt meine bisherigen Rouges wie eine ranzige Kalkschicht wirken. Also ran und rein in den Douglas OnlineShop. Her mit den Korallenriffe der Blushes. Her mit den reifen Pfirsichen. Her mit Peach.

Jawohl: die Farbe des Frühlings. Korall. Meine Farbe des Frühlings. Korall. Peach. Frische.

Und da ich ja mir erst kürzlich einen kleinen luxuriösen Urlaub geleistet habe, der für so eine kleine Studentenlady sowieso viel zu teuer war, schwelgte ich nur in den teuren Sphären der Highend-Blushes. Ich verblieb dort nicht.

Nachdem ich durch Zufall im realen Douglasladen über den Flormarcounter gestolpert bin, ein Lidschatten in mein Körbchen sprang und dazu noch mein Tierchen mir im Urlaub ein phänomenales Kompliment gemacht hatte, an dem ich diesen Lidschatten trug, wollte ich auch mal den Blushes der Marke eine kleine Chance geben.

So wanderten zwei Stücks davon in meinen Warenkorb. Die Farben P115 und P111. Ein Kritikpunkt. Ich wünsche mir schöne Namen für die Farben. "P111 - Flottes Korall, gepaart mit Milchkaffee". Ich wollte eins auswählen, das andere zurückschicken. Dreimal dürft ihr raten, wer das Rennen gemacht hat?
Hier die "Schmuckstücke" im Vergleich:
links: P 111, rechts P 115
Klar, ich bin ehrlich: das Design der Verpackung ist zum Davonlaufen. Hier ist wohl nichts mit stolzem Nachlegen im Stadtbus, das um Aufmerksamkeit zu erregen mit einem flotten Trillerschrei eingeleitet wird. Hier heißt es eher heimlich still und leise im Toilettenhäuschen mit dem Taschenspiegelchen nachlayern. Also nichts mit stolz Herumzeigen und liebevolle Seufzer "Ach, meine neues Rouge? Ach, das ist nur das Neue von Chanel...Nichts besonderes also". Das Ganze natürlich mit dem innerlichen dreckigsten Lachen unterstrichen.

Aber ich bin ja jetzt nun auch keine Labelgöre. Wenn es mich überzeugt und die Qualität auch gut ist, lass ich mich auch gerne eines Besseren belehren und benutze auch gerne günstige Sachen.
 
Ich entschied mich nun für das Blush mit den zwei Schichten. Das Rückschickpaket von Douglas wurde geschnürrt, ins Auto gelegt. Ich brauste zur Post: Scheiße. Dienstag nachmittag geschlossen. So lag das Päckchen drei Tage im Auto.


 

Hier zeigt sich das zweifarbige Blush. Ein sehr sanfter bräunlicher, leicht schimmender Ton, der eigentlich immer passt. Sehr dezent und auch sehr gut als Eyeshadow nutzbar. Eine Farbe, die immer geht. Die Konsistenz pudrig, minimal cremig. Das Ganze nicht zu stark pigmentiert, sodass auch Schminkanimateure wie ich ein leichtes Spiel haben.
Das Korall kommt auch leicht schimmernd daher, macht sich toll auf gebräunter Haut. Perfekt für den Sommer. Nicht zu auffällig, aber gibt dennoch den richtigen Kick an Frische.

Ich mag das Blush sehr und trug es letzte Woche also fleißig. Im Baumarkt am Holzzuschnitt bekam ich ein freundliches Kompliment. Und auch einen dummen Kommentar. Ich wurde dezent gefragt, was ich mit dem Holz vorhabe. "Ich baue ein Regal!" "Dann sind rosa Nägel und diese Schuhe aber nicht das passende Outfit dazu!" "Junger Herr, sie haben vollkommen Recht. Pink Friday Nägel von OPI trägt man nicht mit Ballerinas. Aber keine Sorge: Die Glitterpumps liegen im Auto und sind schon einsatzbereit!" So ein Affe... An der Kasse wurde ich erneut von einem jungen, nicht schlecht aussehenden Herren angesprochen, wieso ich denn so strahle. Scheiße. Liegt das womöglich an meinem neuen Blush? Kann das sein? Ich möchte nichts dem Zufall überlassen.

Ich stürzte also aus dem Laden und sprintete ins Auto zurück. Was tat ich unüberlegtes, kindisches Mäderl? Ich riss noch völlig außer Atem das Paket wieder auf, und schmiegte das kleine, andere Rougerl an mein Herzerl. Das Blush nahm Platz in Uschis Handtasche und das Paket ging ohne es auf Reisen.

Aber seien wir ehrlich: mit 4,95€ ist das eine günstige Art mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und dem herrlichen Rouge noch mehr zum Strahlen zu verhelfen.
Und dieses Rouge ist wider Erwarten noch viel strahlender, flotter. Ein mattes, stärkeres Korall. Ja! Farbe auf den Backerl.
Also Fazit: beide, bzw. alle drei haben eine bezaubernde Farbe, bröseln nicht, halten gut, lassen sich gut layern. Also sind doch wohl alle Anforderungen an ein gutes Blush erfüllt.

Zögert nicht. Testet doch einfach mal. Flormar ist übrigends eine türkische Marke. Und ich leute heute feierlich den neuen türkischen Donnerstag ein: Blush, Raki und Döner Kebab.

Eure Uschi

Geschenke zum Schniblotag - im Auftrag von Liebe und Glückseligkeit

Guten Morgen meine Lieben,

vorbei ist es. Vorbei mit dem Lotterleben einer abgewrackten Studentenbraut. Schluss mit dem faulen Taugenichts-Alltag. Schluss mit Hartz4-TV. Schluss mit Semesterferien. Oh nein!!!!
Wie immer hab ich das Gefühl, die Ferien nicht richtig ausgekostet zu haben. Aber jetzt ist es wohl zu spät in den nächsten zwei Stunden die ich noch habe, etwas total Verrücktes und Außergewöhnliches zu machen.

Sitz ich woh lieber mit Jogginghose im Büro, schreibe über den vergangenen Schniblotag und mein einziger Ausbruch aus dem System der Gesellschaft besteht darin, dass ich den Kaffee aus einer äußerst frivollen "Zickenzone"-Tasse trinke. Ja, ich bin schon ein äußerst freches Luder.

Nun zurück zum gestrigen Schniblotag. Ich kann ja leider nichts dafür, dass sich mein Tierchen Tortellini ausgesucht hat. Und ich muss schon sagen: Entweder Schniblotag richtig mit vollem Programm oder gar nicht. Keine halben Sachen. Ganz oder gar nicht. Entweder oder, Katz oder Koder.

Und Schniblotag mit Tortellini und Schinken-Käse-Soße... Geht ja mal gar nicht.

Da ich mein Männlein aber doch liebe, bekam er sogar ein frisches Basilikumblättchen auf seine Nudeln. Er schaute es jedoch skeptisch an und schmiss es lieblos, wortlos in Uschis Teller. Die Rache eines gekränkten Schniblotag-Mitglieds. Herzlichen Dank Tierchen, der beschisse Topf hat mich arme Studentenbraut ja nur 1,29€ gekostet. Am Arsch...

Aber wie gesagt: ich mag ihn ja. Und zu meiner eigenen Verteidigung: Nachmittag wusste ich ja noch nicht, dass er mein Basilikum-Bäumchen nicht würdigt. Also legte ich die Schürze um, mischte Mehl mit Backpulver, zerquetschte Bananen, schmolz Schokolade.
Und hier ist er: Schoko-Bananen-MountEverest-Krüppel-Kuchen.
Leider merkte ich erst beim Aufbringen des Teiges, dass das Backpulver kleine Klümpchen gebildet hatte.
Und da man den Teig vorsichtig wie ein kleines zartes Frühlingsblumerl mit dem Teigschaber behandelt sollte, konnte ich da unmöglich nochmal mit dem Handrührgerät rein.
Ich ahne bereits Böses. Nach 15 Minuten Ofentür auf: Wow! Das Himalaya-Gebirge! Und das in Uschis kleiner Küche am Arsch der Welt. Verrückt!

Und da gestern ja der Tag des "Perpettuum Mobile der Liebe" war, hab ich das gute Stück dementsprechend dekoriert. Schokoladensplitter, Smarties, bunte Streuserl und neckische Zuckerherzerln. Und das alles nur für die Liebe. Im Auftrag für Liebe und Glückseligkeit.

Leider beschlich mich die leise Vorahnung, dass ich mich wohl mehr über den niedlichen Kuchen mit der herzallerliebsten Dekoration mehr freue als das Tierchen selbst. Undankbarer Bock!

Eure
 Uschi

Mittwoch, 14. März 2012

Lasst uns feiern - Schniblotag!

Hallo meine Lieben,

zieht euch warm an, spitzt die Öhrchen. Heute wirds schlüpfrig. U 18: bitte jetzt schnell die Augen zukneifen und nicht kucken.

Kommen wir zu Vorgeschichte. Heute ist der letzte Ferientag. König Tierchen durfte sich ein Essen aussuchen, dass ihm sein holdes Weib kocht. Er entschied sich für Tortellini in Käse-Schinken-Soße.
So machte sich die Uschi auf, um die Köstlichkeiten einzukaufen. Mit zwei vollgepackten Körben voller Leckereien fuhr sie wieder nach Hause. Sie schleppte alles hoch in den ersten Stock und "Scheißeeeee. Tortellini vergessen!".
Typisch....

Bei Schwammerlbrühe mit Semmelknödel vergisst Madame ja auch Knödelbrot und Schwammerl zu kaufen. Bei Wurstsalat vergisst die olle Zippe die Knackwurscht auf dem Autodach und lässt sie geschmeidig in der Kurve in die Eisdiele segeln. Eieiei. Zu nichts kannst die Alte brauchen.

Nun denn. Eine SMS an das Tier, ob er  sich denn unter Umständen auch Tortellini mit Schinken-Käse-Soße ohne Tortellini vorstellen könnte. Eine kleine Diskussion entfachte über eine Alternative an Essen.
Meinem klugen Männlein fiel dann aber plötzlich ein, dass heute ja Schniblotag ist und wir somit ja wüssten, was es zum Mampfen geben sollte. Ich verstand, wie die anständigen Weibchen unter euch wahrscheinlich auch, nur Bahnhof.

Schniblotag? Klingt niedlich. Ich weiß nicht warum, es erinnert mich an kleine, flauschige, quitschgelbe Küken. Vorsichtshalber mal den allwissenden Herrn Google befragt. Niedlich ist anders.

Und da stand es, schwarz auf weiß: Heute, genau einen Monat, nach Valentinstag ist es soweit: Internationaler Schniblotag, auch bekannt unter internationaler Schnitzel- und Blowjob Tag. Ja, ihr lest richtig. Ist das denn zu fassen? Wie stellen sich das die kleinen Prinzen vor?

Es gibt darüber sogar eine offizielle deutsche Homepage. "Schniblotag für die Liebe". Nachdem die armen, geschundenen Männer sich schon das ganze Jahr das Hirn zermattern, uns am Valentinstag ein kleines Lächeln aufs Kussmündchen zaubern zu können, sind wir wohl nun dran, unsere Liebe zurück zu schenken.

Wir können uns auch noch glücklich schätzen, dass wir unsere lieben Männchen so einfach glücklich und zufrieden machen können. Nichts weiter als ein Schnitzel und ein BJ.
Ich zitiere: "...ein  neues Zeitalter der Liebe wird eingeläutet! Ein Perpetuum Mobile der Liebe!
Bitte helft dabei mit, im Auftrag von Liebe und Glückseligkeit, diesen Tag publik zu machen!..."

Heiliges Kanonenrohr. Man glaubt es nicht. Liebe und Glückseligkeit? Es geht doch. Kaum will Männlein was haben, finden sie Worte, die Weibchen dahinschmelzen lassen würden. Vorrausgesetzt es ginge nicht um den Schniblotag. Ein Perpetuum der Liebe! Wie schön! Aber bitte doch nicht mit Schniblo! Gehts nicht anders? Mit fettarmen Reisscrackern und Kuscheln?

Neben dieser Homepage gibts übrigends auch noch den Schniblosong, das Schnibloshirt, die Schniblounterbux. Ach, du liebes Lieschen...

Also, Weibchen: Schürze ran, Schnitzelklopfer gezückt und Schnitzel kloppen. Und achtet darauf, dass euch nichts Anderes unter den Klöppel kommt...

Eure 
Uschi


P.S. Ich für meinen Teil werde nun die fettarme Schinken-Käse-Soße ansetzten, denn wer zu Valentin keinen Brillie verschenkt, der hat auch keinen Schniblotag verdient.

Dienstag, 13. März 2012

Impressionen - Ausflug nach Bangkok

Hallo meine Lieben,

weiter geht´s nach dem leztzten Post hier in der Reihe "Uschi und Tierchen im thailändischen Känguruland".
Im Klartext: zwei Bauernfünfer mit unsichtbaren Hosenträgern in der Bangkoker Metropole. Also los gehts. Auf gehts! Geh ma! Pack mas!

Stehengeblieben waren wir ja bei dem feinen Bierchen im noblen, gehoberen Ambiente der Abgasekulisse einer Rush Hour, bei der sogar Speedy Gonzales und Rennfahrer Biberle vor Neid erblast wäre.

Vom Diner gings in zwei kleinen Laderln und dann durch die wundertolle Abendkulisse eines schwärmenden Bienenstocks wieder zurück ins Hotel, wo wir beide totmüde ins Bettchen fielen.


Abendkulisse mit Skytrain und Valentindeko
Siam Discovery Center
Am nächsten Tag standen wir auf, genossen ein Frühstück und machten uns auf zum Siam Square,
das Shoppingherzen Bangkoks.
Wer selbst mal nach Bangkok fährt, dem kann ich für den kleinen bis mittleren
Geldbeutel das MBK-Center empfehlen. Hier befinden sich auf 6 Stockwerken sämtliche normale Geschäfte, Läden mit Plagiaten wie Converse, Prada etc. und kleinen Ständchen mit MAC Blushes für 3 Euro. Wer jetzt denkt: "Wuhuuuu! Wie geil ist das denn?" muss ich leider enttäuschen. Nicht bei allem, wo MAC drauf steht, ist auch MAC drin. Diese Hanswurschten fälschen sogar Haarkuren. Man glaubt es kaum. Ich hab den Test bei meiner Kerastase-Stammkur gemacht. Das war was anderes. Und so wars auch bei MAC. Kinder, glaubt mir, sonst wäre ich doch ins Bauhaus um die Ecke und hätte mir sowohl nen Schubkarren, als auch ein Leiterwagerl (und einen klitzekleinen Schiffscontainer) gekauft.

Für den nobleren Geldbeutel ohne jegliche Plagiate empfehle ich das Siam Paragon. Mit einem gesamten Stockwerk, in denen es nur die tollsten Kosmetikfirmen gibt. Sowas habt ihr noch nicht gesehen. Es gab jegliche Firmen und alles war soooo toll. Tolle Dekoration, schnicke schnicke.
Jedoch war alles ca. 5 Euro teurer als in Deutschland. Von dem her, also eher weniger interessant.
Aber zum kucken war es schon was Schönes. Hinter jedem Counter saßen sowohl Männlein, als auch Weiblein und blushten was das Zeug hält. Apfelbäckchen wurden wohl von Bangkoker Transen erfunden.

Beautymall - Siam Paragon
Und mit dem Tierchen im Schlepptau... Ihr könnt es auch vorstellen.
Wenn er sich doch mal dazu hinreißen lässt, irgendeinen Kommentar beizusteuern, dann könnt ihr euer gesamtes Vermögen und eure komplette, heißgeliebte Lipstick-, und Blushsammlung darauf verwetten, dass irgendein Schwachsinn aus seinem gehässigen Schmollmündchen kommt.
Von wegen: Geisel der Werbung blablabla. "Uschiiiiii, ein kleines Blushi Blushi! Komm, Angebot. Nur 40 Euro. Da musst du doch zugreifen. Du hast doch erst 389 verschiedene Pinktöne! Und außerdem passt das doch sooo gut zu deiner Rouge Rosi. Zu deiner 954ten von 1000 Rosis!"
Nachdem ich ihm beigebracht habe, was Pigmentierung ist, kommt ein "Uschiii, ah geh, so ein Glump. Schau doch mal die lausige Pigmentierung an! Ha! Diese Farbabgabe....Nein, das ist nix! Geh weiter, so a Glump! Geh ma! Pack mas!"

Ständig mit seinen dämlichen Kommentaren, die nur ausdrücken, wie schwach und beeinflussbar wir Weibchen sind und wir uns von der Werbung ein Blush für 40 Ocken schmackhaft werden lassen, nervten mich dann, dass ich beschloss meine Sachen weiterhin heimlich still und leise bei Douglas zu ordern. Männer müssen nicht alles wissen.
Aber wenn ich plötzlich ungeschminkt mit Jeans, abgeranzten Pulli und Turnschuhen daherkomm. Da möcht ich ihn mal hören...

Nachdem wir dann ein Paar Galoschen und ein verruchtes UsedLook-RollingStones Tshirt für meinen wilden Rocker gekauft haben, wurde die Uschi immer trauriger...
Und auch ein wenig stinkig. Ich wollte doch nur ein wenig Geld ausgeben, ein Stückerl Stoff für meine Hupen, ein bisserl Farbe für meine Backerl.

Meine Hoffnungen lagen also noch auf der Bikinietagerie des Siam Paragons. Hier habe ich vor zwei Jahren den tollsten Bikini der Welt gekauft.
Einfach schwarz, aber ein Schnitt, der mich zwar nicht in einen Victoria Secret Engel verwandelt, aber mich dennoch nicht wie eine übergewichte Gossenschnalle wirken lässt.
Ein Bandeauoberteil ohne Träger, das aber hält, wie anbetoniert. 3 Meter hohe Wellen: kein Problem für mich.

Nachdem mir das Tierchen nun einen Blümchenbikini mit Buxe bis zum Bauchnabel empfohl, war es mit meiner Geduld zu Ende und ich verließ somit auch das Bikiniparadies ohne Tüttchen, dafür mit Dampffontänen aus den Ohren und ein bösartiges Mordgelüste-Lächeln auf dem ziemlich farblosen Lippen. Wollt ihr sparen, könnt ihr euch gerne gegen einen kleinen Obulux das Tierchen ausleihen. Auf die linke Arschbacke, seine Schokoladenseite, werde ich demnächst "Shoppingbremser" tattoowieren.

Anfragen dazu oben bitte in dem Kontaktreiter! Ja, ihr seht richtig: Uschis Blog bekommt immer mal wieder eine kleine technische Neuerung! Wuhu!

Und wer wissen will, ob noch ein paar Kleinigkeiten MEIN MEIN MEIN wurden, der schaut doch einfach demnächst mal wieder rein: in Uschis kunterbunte Welt!

                                                                   Eure 
                                                                  Uschi

Samstag, 10. März 2012

Tribut to Mutti Volume 2

Guten Morgen meine Lieben,

die Sonne lacht, es ist Samstag. Für die meisten also freier Tag. Zeit, zu entspannen.
Ich jedoch muss für Schwester Gargi Shabby Schick Regal bauen. Und die restliche Zeit, bis dahin mein Zug geht, nutze ich um euch eine meiner neuesten bzw. ältersten Errungenschaften zu zeigen.

Nach dem Urlaub wurde das Zwieberl vor lauter Sehnsucht schon ganz wepsad und nutzte somit gleich das erste Wochenende, um sich bei Uschi auf ein kleines Weißweinschörlchen einzuladen.
Aus dem kleinen Weißweinschörlchen wurde aus Zutatenmangel jedoch kleine Hugos und zwei Pullen Prosecco fielen den Ladies zum Opfer. Ja, nun ist Zeit für Schadenfreude: Ja, ich hatte Kopfschmerzen am nächsten Tag. Ihr dürft euch jetzt gerne über mich lustig machen.

So, und als das Zwieberl nun bei mir eingecheckt hatte, gabs auch schon wieder Geschenke. Ja!
Mutti hat mal wieder an das arme Kind gedacht. Wenn wir gerade bei Mutti sind: Liebe Zwieberl-Mutti, die Uschi und ihre gesamte Gemeinschaft der bunten Welt schickt wunderbare Geburtagsgrüße und die wärmenden Sonnenstrahlen, die das Leben schöner machen! Viel Glück, viel Gesundheit und ewige Jugend!

Das wäre auch erledigt.
So, und nun dachte sich Mutti: Mei o Mei, was das für Glump umeinander liegt. Und der Wertstoffhof hat auch schon zu. Geh zu, Zwieberl. Fahr den ganzen Plunder doch einfach zur Uschi hoch.

Und so sieht der Plunder aus:

Plunder? Ist das mein voller ernst? Nein!!! Ich finde sie ganz herzallerliebst hübsch, und bedauere es sehr, dass es nicht mehr Untersetzerl waren. Mutti müsste eigentlich wissen, dass so ein Tafel-Dinier-Set meist 12-teilig ist. Wie soll ich jetzt meinen Gästen ohne Untersetzerl ohne Wässerchen im Auge klarmachen, dass ich sie ein klein wenig lieber habe, als Gäste mit Untersetzerl....

Ich ahne böse Szenen an meinem Geburtstag. Da ich nämlich heuer wieder in meiner Wohnung feiere und meine Sammlung an Teller, Tassen und Co dank meiner Liebsten endlich eine vorzeigbare Größe aufweißt, werde ich das erste Mal mit Blümchendekor und vollem Programm an SchiSchi auffahren.

Ha, da werden ihr spitzen! Ihr werdet vor Neid vor der Kulisse der perfekten Hausfrau erblassen.

Aber Mutti wäre nicht Mutti, wenn sie auch ein wenig an Uschis Beautywahn appelieren würde. Ich glaube, dass sich die Gute ja einen Spaß daraus macht, mich mit Pröbchen anzufixen und dann zuzusehen, wie die arme abgewrackte Studentenbraut ihre gesamte Beautysammlung im Rahme der Insolvenz günstig abgeben  muss, um sich noch eine Dose Ravioli kurz vorm Hungertod leisten kann.
Dann hat Muttis Stunde geschalgen und Mutti schart wie ein Stier in den Startlöchern und stürzt sich wie ein Geier auf das reduzierte BobbieBrown Power Blush für 9,95€.

Ich glaube, ganz genau so ist ihr Plan. Ha Mutti: Nun bist du enttarnt und entlarvt.
Pröbchen-Alarm by Mutti



 
Anbei noch ein herzliches Dankeschön für die globale AntiAging Pflege Probe von Estee Lauder. Jetzt müsste mir nur noch jemand erklären was "global" im Beautysektor bedeutet. In der Informatik könnte ich euch den Unterschied von globalen, statischen und lokalen Variablen erklären. Aber global bei ner Creme? Darf ich sie global benutzen? Überall auf der Welt? Global auf meinem Körper? Ein globales Körperteil??? 
Ach ja, jetzt. Mein Hintern! Ja, mit ein wenig Phantasie hat er schon was von einem Globus!

Danke Mutti. Für den Hintern war die AntiAging Plege bereits längstens fällig. Nur komme ich mit dem Pröbchen von 5 ml vielleicht gerade über eine Hinterbacke. Vorteil hier: ich habe den direkten Vergleich zwischen einer fast 25jährigen Hänge-Arschbacke und einer 16jährigen straffen Hinterbacke, auf der sogar ein Betäubungspfeil abprallen würde.

Wenn wir Mutti nicht hätten....

Eure 
Uschi

Freitag, 9. März 2012

Barfuss

Guten Morgen meine Lieben,

das Wochenende steht in den Startlöchern, noch einmal Vollgas bis zum Feierabend.
Ich befinde mich ja noch im glückseligen Zustand der Semesterferien, die jedoch bereits am Donnerstag wieder vom Schlag der Realität, der Wirklichkeit getroffen werden. Und das auch noch mit den beschissesten Vorlesungszeiten seit Christi Geburt.
Was sollte ich sonst Freitag Abend machen? Als in der Maschinenhalle zu stehen und Versuche an dämlichen Motoren, über die ich Meterstumpen nicht mal drüberschauen kann, zu absolvieren?
Ich glaube mein Post hier mit dem  pinken Glitter-Pailettenkleid mit Tütü wird Realität, denn um 20:00 Uhr schaff ich es nicht mehr nach Hause, mich abzuspritzen und aufzuspachteln und den Zug um 22:22 Uhr in die Stadt zu erwischen. Also muss ich wohl bereits gestylt für den Weibchenabend zu diesem Praktikum erscheinen. Peep Toes statt Sicherheitsschuhe.

Aber drauf geschissen. Die Sonne scheint heute ganz zauberhaft. Ich lass mir doch von diesen Affen nicht meine wunderbare Laune verderben.

Und nun der eigentliche Grund meines Posts. Barfuss. Barfüssigkeit. Endlich raus aus den Stiefeln und den dicken Wollsocken. Weg mit Overknees. Weg mit Stulpen.
Pediküre. Nägel feilen. Zehennägel färben. Mit den Farben des Frühlings. Pink, Rosa, Rot, Rosarot, Flieder, Jadegrün, Korall. Mit Nackten Füßen in den Sand. Spuren hinterlassen. Spuren in den Herzen hinterlassen. Spuren in den Seelen hinterlassen.

Ohje.... Sentimentalitätsuschi....
Jawohlja, es ist wieder Zeit, eine Runde zu senieren. Über das Leben, über Freunde. Über Personen, die wirklich zählen.

Anlass des Ganzen war ein Cafebesuch auf der wunderschönen Insel Koh Samui. Ich verließ also mein Tierchen am Strand und holte für Muttl einen Kaffee und fürn Vatl einen eisigen Kaffee.
Das Cafe renoviert und nun flott "La Crossanterie" genannt. 50er Jahre Stil. Jawohl.
Ich bestellte meine Käffchen also bei einer hochschwangeren netten Dame und ich hatte das Bedürfnis ihr über den Wanzt zu streicheln. Schon erwähnt, dass ich alte kinderhassende Tante mich langsam damit anfreunden kann,meinen Tierchen einen kleinen Stammhalter zu schenken? Ich betone: langsam anfreunden. Die Betonung liegt hier auf langsam.

Mein Käffchen dauerte etwas, sodass ich mich auf einem der Throne niederließ. Ich beobachtete eine deutsches Rentner-Ehepaar, dass sich auf doch auf eine irgendwie recht niedliche Art stritt.

Ich grinste also vor mich hin, und sah genau dort das Tierchen und mich sitzen. Nur hätte ich sicherlich pinke Zehennägel und das Tierchen einen Hut auf.
Und so freute ich mich meines Lebens und dachte nach... Über meine berufliche Zukunft, über meine Beziehung zum Tier, über meine familäre Zukunft und über meine Weibchen.
Und siehe da: ein Herzchen an einem Bändchen erregte durch einen zarten Windstoß meine Aufmerksamkeit. Ich wuchtete also meinen Traumbody aus dem Sitz, da hingen sie: drei wunderschöne Herzen aus Holz: Love, Familiy, Friends.

Und auf dem Herzen der Freundschaft standen folgen Zeilen:

Some people come into our lives and quickly go. Some stay for a while, leave footprints on our hearts, and we are never, ever the same. 

Und es passt. Ja, es passt wie Arsch auf Eimer.
Es ist die Wahrheit. Wir nehmen Sitten und Marotten, aber auch Liebenswürdigkeiten voneinander an. Und wenn es auf den ersten Blick nur Oberflächlichkeiten sind, wie dass wir alle beispielsweise plötzlich den gleichen korallfarbigen Nagellack tragen. Dass wir alle die gleiche Teesorte trinken. Dass wir den gleichen Ring tragen. Dass ein Weibchen fröhlich triumphierend das letzte, reduzierte ergatterte Handtascherl schwingt, die Andere schmolt, 2 Wochen später jedoch die gleiche mühevoll ergaunere Handtasche das andere Weibchen schmückt. Dass wir ein Zeichen setzen. Dass wir zusammengehören.
Dass wir gegenseitig Spuren hinterlassen. Spuren von Fußabdrücken. Spuren von Fußbababdrücken mit pinken Zehennägeln.
3 Sternchen für 3 zauberhafte Weibchen
Eure 
Uschi

P.S. Die schwangere Damen traf ich abends wieder. Sie watschelte wie ein Pinguin und hatte Knöchel wie ein Elefant. Ich betone nochmals: Langsam.