altes - beauty - studium/leben - fashion

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Ein kleines Sammelsurium aus altem Plunder, ein wenig Beauty und SchiSchi, dem dämlichsten Studium der Welt, einem Leben im Schweinsgalopp, garniert mit etwas Kitsch und Schnickschnack!

Freitag, 23. März 2012

What a fucky friday?

Guten Morgen meine Ladies und auch die Handvoll lecker Bübchens,

ich dürfte eigentlich überhaupt nicht jetzt hier in meinem Büro an meinem Schreibtisch sitzen.
Ich müsste eigentlich brav in der Uni sitzen. Es ist aber nicht so, dass ich nicht wollen würde.

Aber immer schön der Reihe nach. Ich stand auf, trödelte wieder mit Minzi im Bett rum, sodass für Kleidungauswahl, Makeup, Blush und Bommel am Kopf nur 15 Minuten übrig blieben.
Aber keine Panik, ich bin ja eine absolute Naturschönheit (haha) und heute auch mit dem Auto unterwegs, da ich armes Kind ja von 8-19 Uhr in der doofen Uni sitzen werde und dann nicht auf den Zug warten kann.

Schwupp. Zeit rum. Hopp Hopp ins Auto. Schwester Gargi muss ja noch schön zeitig im Kindergarten abgeliefert werden.

Ich stehe an der Ampel. Rechts neben mir ein neues BMW 3er Coupe in Lackritzschwarz, glänzend wie mit Essie Good to go Topcoat überzogen. Ja, meiner könnte wohl auch eine Wäsche vertragen. Ein lecker Kerlchen im rechten Fahrzeug. Lecker Kerlchen, flottes Vehikel. Ja, das gefällt mir. Ich setze mein strahlendstes Lächeln auf. Er könnte ja jetzt zurücklächeln, ich würde mich freuen und mein Tag wäre gerettet mit einer schönen Erinnerung.
Aber was macht das lecker Kerlchen stattdessen? Er leckt sich lüstern über die Schweinslippen, während er mich mit den Augen auszieht und zur Krönung mir noch zuzwinkert.
Ja sag a mal! Pfui!!!Aber sowas von ein Ferkel.
Ich hab schon immer das Glück neben Vollaffen an der Ampel zu stehen.

Uni in Sichtweite. Rein in den Schuppen. Kaffee in der Cafete. Einschreiben in das schöne "Wahlpflichtfach". Was hat eigentlich "Wahl" und "Pflicht" in einem Wort verloren? Man könnte doch ganz einfach "Gezwungenen-Sträfling-Veranstaltung, die kein Mensch braucht" dazu sagen. Aber ich habe schon mal in einem Post darüber berichtet, wie das in technischen Studiengängen mit nichttechnichen Vorlesungen ausschaut. Techniker können einfach keinen Storch oder Frosch nachahmen oder Gefühle ausdrücken. Und Nein, auch ihren Namen können sie nicht tanzen. Nun denn: Projektmanagment.

Ganz ehrlich: die faule Studentenbrut sollte doch einfach mal malochen, dann wüssten sie, wie man ein Projekt managt. Mit blöd daherreden nämlich sicherlich nicht. Aber das ist die Elite Deutschlands. Schaut euch die Toiletten in weiterführenden Schulen der Elite an, dann wisst ihr, was euch in Zukunft blüht.

Wie soll ein Land von Leuten regiert werden, die sich alleine nicht vernünftig den Arsch auswischen können? Wie wollen sie schwerwiegende Entscheidungen treffen, wenn sie schon nicht entscheiden können auf die Klobrille oder gleich ganz neben die Schüssel zu tröpfeln?
Heiliger Strohsack, mir wird Angst und Bange.

Deshalb lieben Damen und Herren: Ich gebe euch bei der derzeitigen Lage, wo sogar der Wert vom doch so beständigen Gold und Immobilien in Frage gestellt wird einen grandiosen Tipp: Investiert in Blush und Chanel. Glaubt mir: Es behält seinen Preis und Glow. Da kann euch keiner bescheissen. Glow ist Glow, Glow ist und bleibt Glow.

So, der Kreis schließt sich wieder, wie ich es mir wünsche. Von Projektmanagment, über danebenkackende Eliteschüler sind wir wieder beim Non plus Ultra der Zivilisation: dem Blush. Juhu! So, und hier spielt mir der heutige Tag dann doch zu.

Leider muss ich nun wieder etwas zurückschweifen. Der zweite Kreis öffnet sich. Dieses dämliche Projektmanagmentfach fand heute also noch nicht statt. Mein Puls stieg... Super, nun von 8-15 Uhr warten. Toll. Aha, da ist er: der pochende Schmerz in der rechten Schläfe. Großartig.

Also, was machen. Heimfahren? Mit dem Auto? Einfach 35km? Erstens mal ist mir das zu teuer. Das gesparte Geld könnte ich ja wieder sinnvoll investieren. Investition ist der Schlüssel der Zukunft. Und zweitens Mal bekomm ich am Nachmittag keinen Parkplatz mehr an der Uni, weil die verzogenen Studentenbrut ja mit dem Auto herkutschieren können. Von öffentlichen Verkehrsmitteln haben die noch nichts gehört, und auch nicht davon, dass die Parkplätze gefälligst für Personen der Upperclass (ich eingeschlossen) freizuhalten sind.
Die glauben wohl, ich habe aus Jux und Dollerei in den Semesterferien goldene Krönchen auf die Parkplätze gepinselt??? Banditen!

Und so musste die Upperclass mit dem Zug nach Hause bummeln. Mit dem Bummelzug. Der Kopfschmerz hat sich bis dahin mit exponentiellen Wachstum ausgebreitet. Die Übelkeit stieg. Ich konnte mich aber noch zusammenreißen, und musste nicht in den Zug reihern.
Wobei ich diese neue Zügen mit ihren hässlichen grünen Sitzen mit Vogelprint gerne ein wenig aufgepeppt hätte.

So, es ging heim. Tabletterl rein, Kaffeemaschinderl angeworfen, Milchkaffee raus und Schokokekserl. Leibniz Schoko Kokos. Sehr zu empfehlen!!!
Das Kopfweh steigt. Die Übelkeit auch. Ich verputze das lecker Kekchen. Ich verputze das zweite lecker Kekschen. Die Übelkeit steigt. Sie steigt. Sie steigt.

Jawohl. Die zwei dämlichen Kekse machen mich jetzt nicht mehr dick. Die kleinen, niedlichen Ratten in der Kanalisation sollen auch mal was Gscheids haben.

Die Tablette wirkt nun endlich. Der Kaffee auch. Theoretisch hätte ich ja jetzt wieder zwei Kekse gut, oder etwa nicht?

Später gehts wieder rein mit dem Bummelzug. Wepserl ist krank und ich möchte ihr fahles Gesicht mit den Augenringen doch noch einmal sehen, bevor sie von uns scheidet. Das könnte sich sicherlich positiv auf das Testament auswirken.
Und wer weiß, vielleicht habe ich ja noch ein wenig Zeit, um zu kucken, ob nun endlich diese miserablige Marakeschdingens Limited Edition von Artdeco zu ergaunern ist. Investieren ist die Devise! Investition ist Zukunft! Blush me up!

Eure Uschi

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