altes - beauty - studium/leben - fashion

altes - beauty - studium/leben - fashion
Ein kleines Sammelsurium aus altem Plunder, ein wenig Beauty und SchiSchi, dem dämlichsten Studium der Welt, einem Leben im Schweinsgalopp, garniert mit etwas Kitsch und Schnickschnack!

Montag, 9. April 2012

Lady oder Luder?

Guten Morgen meine Osterhäschen,

wart ihr schön artig? Hat euch das liebe Osterhaserl was gebracht? Meiner nicht. Außer selbstverständlich der Weibchen-Hase. Aber der ist ja wohl eher das gesamte Jahr fleißig unterwegs und bescherrt uns viele schöne Stunden mit liebevoller Geschenkeauspackerei, Gegackere und dem ein oder anderen flotten Jauchzer.
Weibchenabend! Jawohl!

Und ich habe mir nun sehr vorgenommen, nicht zu sehr darauf herumzuhacken, dass ich von meinem Liebsten weder einen billigen Schokosterhasen für 99 Pfennige, noch ein rotes Ei bekommen habe. Rotes Ei, ein alter Brauch, das der Angebetete seiner Liebsten schenkt. Eine nette Sache! Eine nette Sache, falls es geschenkt wird.

Ich habe jedoch dezent gestern abend erwähnt, dass ich wohl auf Russisches Rot einer gewissen Marke stehe. Russisches Rot, Rot wie der Moskauer Rote Platz. Die Marke, wie der kleine flache Super-Laptop, den Männlein so gerne haben würde. Das kann sich Mann doch sicher merken, oder?

So, und hiermit wünsche ich allen meinen Leser ein wunderschönes Osterfest im Kreise der Familie mit viel Schokolade und vielen roten Eiern. Wenn ich damit auch spät dran bin, ist es doch wichtig es zu tun.

Und damit muss es aber nun genug sein. Beschäftigungen wir uns mit den wichtigen Dingen des Lebens. Mit den wichtigen Fragen des Lebens.
Lady oder Luder?
Ein Buch, dass ich gestern beim wundertollen Weibchenabend vom Zwieberl als Arbeitseinsatz der Anstreichluder GmbH bekommen habe.
Herrlich schön aufgemacht. Alles was man wissen muss als Frau von Welt. Dass der grüne Ring wohl das Non Plus Ultra einer Lady ist und was für ein Zufall, dass ich an dem Tage genau den trug!
 
Wie sich die gefälschte Fendi erkennen lässt, wie man richtig Platz auf einem Stuhl nimmt und die Wichtigkeit von Unterwäsche, um die wichtigen "Mädchensachen" vor wetterbedingten Einflüssen von Wind und Wetter zu schützen.

Fazit: Eine Lady trägt Unterwäsche!

Und nun meine Meinung dazu. Ich bin kein fürchterlich anrüchiges Luder, dass sich verdammt heiß fühlt, kein Höschen zu tragen. Aber: Ja, ich gebe es zu. Manchmal bin ich unten ohne unterwegs.
Das hat aber wie gesagt null komma null mit sexuellen Fantasien etc. zu tun oder dem Wissen ein unheimlich verruchtes Miststück zu sein. Nein, ich steige nicht in den Zug ein, lächle den Typen, der neben mir sitzt lüstern ála "Boah Lüstling, wenn du wüsstest, dass die Muttl unten rum nur eins ist: Nackt, wie Gott sie schuf!"

Nein, mit was hat es dann zu tun? Mit eigentlich sehr pragmatischen Gründen.

Der erste Grund ist der, dass die fürchterlich verruchte Uschi zu 95% schwarze Spitzenunterwäsche tragt. Ja, das ist lüstern, meine Damen und Herren. So, und wie passt nun schwarze Spitze unter weiße Kleider? Eher schlecht, nee?
Eine nudefarben nahtlose Buxe muss her. Und so eine kleine Buxe kostet eine schöne Stange Geld. Die kriegst du nicht bei Primark für 2,50€. Und ich, als leidenschaftliche Schwarze-Spitze-Braut soll nun 20 Ocken, was einem halben vernünftigen Blush oder 3 mittelmäßigen Blushes entspricht, für einen hässlichen Schlüpper ausgeben? Noch dazu, wenn mein Hintern ja sowieso das bezauberndste Nude hat, von dem die Hersteller von Schlüpfers nur träumen könnten? Nahtlos ist er ebenfalls. Die einzige Schwachstelle sind drei Muttermale, die wunderbar inselförmig beschlossen haben, sich auf der rechten Arschbacke zu versammeln. Und nein, meine lieben Leserlein, es folgt nun kein Foto davon.

Der zweite Grund des UntenOben Dramas ist ganz einfach Faulheit. Wenn ich im warmen Badezimmer stehe und die gesamte Klamotte des Tages dabeihabe, werde ich den Teufel tun, mich wegen einer dämlichen Unterbuxe leicht bekleidet in das kalte Schlafzimmer hinauszuwagen, um mir ein hauchdünnes Fetzerl Stoff um die Lenden spannen zu können. Dann muss es wohl ohne gehn.
Und nein, auch hier sitze ich nicht mit zerzausten Haaren in der Uni, lecke mir lüstern die glänzenden Lippen und habe einen "Du gherst mir heut Nacht auch noch!"-Blick drauf. Nein, brav sitze ich mit Schluppenbluse und Blazer da und lausche den Grundlagen der Nachrichtentechnik.
Oben hui! Unten pfui! Oben Lady, unten Luder!

Und dieses Thema passt nun endlich dazu euch eine wunderbare Geschichte aus dem Sammelsurium der Uschi ans Tageslicht zu zaubern.
Uschi und ihr Tierchen vor zwei Jahren im wunderbaren Koh Samui. Die Mutti las im Reiseführer was von einem großen Supermarkt, der ein wenig weg vom Stand sein soll. Hier sollte es auch wunderbare Klamotten und allerhand andere Köstlichkeiten geben. Tierchen hatte keine Lust. Weißte was, Pavianarsch, dann fahr ich eben alleine hin, und das JETZT! Sprach Mutti, schoß wie ein Pfitscherpfeil in den Bungalow, schmiss sich ein kurzes Kleidchen über. Hoppla! Bikinihoserl nass. Runter damit. Hoppla! Der Blush sollte doch nochmal dringend aufgefrischt werden. Und die Haare? Gehn ja gar nicht. So, so spachtelte die Uschi kurzerhand auf und fetzte zum Taxistand.

Ja, liebe Leser: Wo ist der Fehler? Diesen Fehler stellte die Uschi auch fest. Und zwar dann, als es zu spät war. Wenn die blanke Arschbacke auf dem Ledersitz des ranzigen Taxis aufgeschlagen ist, kannst du unmöglich sagen, du müsstest nochmal umdrehen, weil du dein Unterhoserl vergessen hast.
Pffff, egal. Kleidchen runterziehen und ab zum Shopping. Immer geradeaus. Schon da. Das ging aber flott!
Das Shopping war erfolglos, aber auch ohne Unterbuxe leicht zu meistern. Lediglich die Tatsache, dass Schuhgröße 37 sich im untersten Regal befand, war etwas umständlich.

Als ich nun fertig war mit Shoppen, beschloss die Uschi sich nun einmal in 17 Tagen Samui, incl. faule Rumliegerei, körperlich zu betätigen. Muttl, den Weg gehst zu Fuß zurück. Ha! Ein Kinderspiel! Eine meiner leichtesten Übungen.
Die Reise began. Ich war sehr glücklich über meinen Entschluss, denn so sah ich auch endlich was von dem ursprünglichen Samuis und den Einheimischen.

Die vertreiben mit einem kleinen Motor, an dem ein Seil dran ist, die Fliegen vom frischgeschlachteten Schwein. Prost Mahlzeit!

Ständig fuhren die pinken Taxis vorbei, hupten und boten ihre Mitfahr an. Nein Danke! Ich gehe! 
So, ich wanderte und wanderte. Feifel, der Mäusewanderer. Im kleinen sandigen Gehweg neben der Straße. Der Sand kroch zwischen die FlipFlop und Zehen, rieb wunderbar das zwarte Fleischchen auf.
Zefix, etz darfst dir doch ein Taxi nehmen. Ich wartete und wartete. Und wanderte derweil weiter.
Wer denkt, ich hätte doch einfach die Schuhe ausziehn können: überall Dreck und Glasscherben.
Es kamen sehr viele Taxis vorbei. Ein Manko hatten sie: Rollertaxis. Und ein Manko hatte ich: fehlende Buxe.
Die Taxifahrer hielten und wollte die offensichtliche Touristen mitnehmen. Aber erklär du mal nem Thailänder, dass du nicht mitfahren kannst, weil du ein Luder bist. Und versuch mal als 1,60m-Stumpfen seitlich auf den Rollersitz zu kommen. Beides ein Ding der Unmöglichkeit. Moralisch auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Und glaubt ihr, dass endlich mal eines der beschissenen pinken Taxis vorbeikam? Pah! Pustekuchen.
Es war brutzheiß. Die Sonne knallte runter. Die Fußrücken waren offen, der Sand brannte in den offenen Stellen wie die Hölle. Und weit und breit kein pinkes Auto mehr zu sehen.

Nun kam ich nach Einbruch der Dunkelheit und einem zweistündigen Fußmarsch, ohne Handy, müde und erschöpft an, und konnte mir von Tierchen einen mächtigen Anschiß abholen.
Nachdem ich in Bangkok schon nachts alleine loszog und im Shoppingwahn vergaß zum vereinbarten Treffpunkt wieder im Hotel zu sein, lernte ich wohl wieder nicht dazu.

Das hatte zur Folge, dass ich heuer auf dem Trip im Februar keinen Schritt alleine machen durfte. Außer den Wegen,die nötig waren den Herren nachmittags am Strand mit heißen Hähnchen, Eis, kühler Fanta und Eiskaffee zu versorgen.

Meine Mutter hatte daheim natürlich wie immer ein brandheiße Idee zu dem Maleur. Ich Dummkopf hätte doch die Plastiktütte, in der ich meine Wasserflasche trug, als eine Art Pampers drumwickeln können und schon hätte ich eine fabelhafte Unterbuxe. 1A, Muttl. Ich schnall mir also mitten auf der Straße, auf der es übrigends auch keinen einzigen Busch zum Wasserlassen gab, eine Plastiktütte als Unterbuxe an.
Das ist ja viel anständiger, als jedem beim Aufsteigen auf den Roller tiefee Einblicke zu gewähren.

Und nun haben wir den dritten Grund für UntenOhne: Vergesslichkeit!
Ein schwerwiegender Grund. Seid vorsichtig: UntenOhne ist in Thailand illegal und zieht eine Strafe hinter sich.
Und bring das mal deiner Großmutter bei, dass du in Thailand im Knast sitzt, weil du keine Lady, sondern ein Luder bist, dass aus Vergesslichkeit MIT Kleidchen, aber OHNE Buxe unterwegs ist.
 Abschließend noch ein schönes Osterfest, meine Lieben!
Eure Uschi!

Kommentare:

  1. Sandra4/09/2012

    Oh man, Uschi, du verrücktes Huhn! Zwei Tage kommt nichts, und dann wieder so ein Reißer. ich seh dich bildlich mit dem kurzen kleidchen und finsterer Miene am Straßenrand im Sand stehen!

    Viele Grüße, deine treue Leserin,
    Sandra!

    AntwortenLöschen
  2. Anonym4/10/2012

    Herrlich!!!!

    AntwortenLöschen
  3. Anonym4/10/2012

    ich erkenn mich wieder :))
    jenny

    AntwortenLöschen