altes - beauty - studium/leben - fashion

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Ein kleines Sammelsurium aus altem Plunder, ein wenig Beauty und SchiSchi, dem dämlichsten Studium der Welt, einem Leben im Schweinsgalopp, garniert mit etwas Kitsch und Schnickschnack!

Montag, 30. Juli 2012

Freiheit

Guten Morgen meine Lieben,

kennt ihr das Gefühl der Freiheit? Geschlossene Augen, Tagträume, kitzelnde Sonnenstrahlen auf warmer Haut, flatternde Haare in der Brise des Sommers? Man befinde sich auf dem heimischen Balkon mit nichts weiter als einer richtig dummen Klatschzeitschrift ohne jegliche Integrale und ohne der komplexe konjugierten Fourierreihenberechnung. Neben sich eine entspannte Tasse Kaffee mit feinster Crema. Und aus tiefster Kehle gesellt sich ein befriedigendes Grunzen aus meiner Mitte zu dem beruhigenden Brummen des nahegelegenden Bienenhäuschens. So stelle ich mir das perfekte Leben vor. Ein Hauch von Nichtstun.

Ja, die Prüfungszeit ist vorbei. Von den Ergebnissen wollen wir nicht reden... Sagen wir es so: Auf dem Siegerpodestchen hätte ich wohl keinen Platz. Pfff, mir egal. Da besteht sowieso die Gefahr, dass mir irgendein brumpftiges Ferkel unter den Rock lurrt oder ich womöglich umknicke, stürze, mir den Kopf aufschlage und mit dem Blutfluss noch mehr Gehirnzellen abhanden kommen. Die anderen haben sind ja auch auf mysteriöse Weise in einer Nacht-und Nebelaktion aus dem Staub gemacht. Laut habe ich ich in der Prüfung nach ihnen gerufen, aber nichts außer einer schwarzen Leere antwortete mir. So, ist das heutzutage. Auf nichts kann man sich mehr verlassen. Und früher war sowieso alles besser.

Nun ja, genug der Jammerei. Ich habe noch zwei Tage "Freiheit", die ich mit lästigen Sachen, die ich ständig aufgeschoben habe, vertrödeln muss und dann beginnt der Ernst des Lebens als Praktikantin. Die Freude ist schon groß, statt toller Ferienzeit im eigenen Sudd im Büro zu kochen. Yeaha. 

Eure Uschi

P.S. Ab jetzt gibts wieder öfters was auf die Ohren von die Oma Uschi

Mittwoch, 18. Juli 2012

Bitte vervollständigen Sie! Vorfreude ist die...?

Guten Morgen meine Lieben,

es grüßt sie eine Studentin im Dilirium, eine Studentin in der heißen Prüfungsphase. Es grüßt sie eine Studentin, der die gewisse Grundinteligenz fehlt, und die so pauken muss wie ein Schwerstarbeiter, um mit Ach und Krach irgendwie die Prüfungen zu bestehen.

Gestern hab ich mir mein kleines pink lackiertes Zehennägelchen ein wenig weggefetzt. Und ab heute nacht beginnt das Luder zu toben, wie wenn es kein Morgen mehr geben würde. Also steht die abgeranzte Studentenbraut, die übrigends in den letzten drei Wochen maximal 5x Blush aufgelegt hat, um halb sechs Uhr morgens auf. Und jetzt zu lernen, um diese unchristliche Zeit? Um 05:30 Uhr?  Das wäre dann doch irgendwie pervers.
Also was machste, Uschi? Widme dich mal wieder deinen Blog. Ja, ich gebe es zu, es fehlt mir... Die Zeit, sich mit mir und meinen teils wirren Gedankenstrom auseinanderzusetzten fehlt mir...

Die Weibchen fehlen mir, die verrückten Abende fehlen mir, die Unbefangenheit, die lustigen, ja manchmal etwas sinnlosen Gespräche, das gegenseitige Anstacheln zu bescheuerten Wetten (nur um gratis einen YSL Lipstick abzuräumen), verrückte SMS, liebevolle Umarmungen.
Die einzigen Zusammenkunft von drei Weibchen ist drei Wochen her, endete mit einer Autofahrt Gustavo Lima in voller Lautstärke und wilden Goasbocksprüngen, untermalt mit wildem Gekreische, und der Tatsache, dass Frau Gargi ewas verschämt sich abwenden musste.

So, genug der Sentimentalität. Was gibts neues in meinem Leben? Nicht viel. Nur soviel dazu, dass unser  Mädlsurlaub gebucht ist. Vorab war meine einzige Bedingung, dass ich nur um Ruhe, Erholung und keinesefalls ein türkisches Reiseziel bitten möchte. Letztendlich wurde es ein Cluburlaub. Wo? Trommelwirbel.... Die Spannung steigt... Tada, in der Türkei.
Niemals könnten wir uns bei der Hotelauswahl von einem Baldachin am Strand ála Sex and the City beeindrucken und überzeugen lassen. Das war siche nie und  nimmer unsere Intension....

Seis drum, ich freu mich zugegebenermaßen doch schon ein kleines bissschen darauf. Der letzte Urlaub dieser Art, bevor ich tatsächlich ins niemals endende Berufsleben, in die Erwachsenheit, in die Seriösität abgleite. Lasst uns ein letztes Mal völlig verrückt sein, lasst uns ein letztes Mal im Sand Purzelbäume schlagen, lasst uns das letzte Mal Jungs am Strand nach Noten bewerten, lasst uns laut "Wohoooooo" in die Welt da draußen kreischen, lasst uns feiern, lasst uns fröhlich sein. Verabschieden wir die Jugend. Begrüßen wir die Falten und den Kater, der jeden Morgen mit uns auf Tuchfühlung gehen wird.

Eure 
Uschi