altes - beauty - studium/leben - fashion

altes - beauty - studium/leben - fashion
Ein kleines Sammelsurium aus altem Plunder, ein wenig Beauty und SchiSchi, dem dämlichsten Studium der Welt, einem Leben im Schweinsgalopp, garniert mit etwas Kitsch und Schnickschnack!

Sonntag, 20. Oktober 2013

Der Jahresrückblick einer Uschi und die Frage nach der wahren Liebe



Der etwas andere Jahresrückblick….
Ja, was brachte das Jahr 2013? Wir schauen zurück. Ja. Jetzt. Am 20. Oktober.
Und nicht am 25. Dezember. Am 25. Dezember sitze ich nämlich unter meinem Weihnachtsbaum.
Oder auch bei Familie und Verwandtschaft und versuche meine zarte Seele mit viel Glühwein, ja,
viel Alkohol zu betäuben­­­­.
Und die Gedanke kreisen um eine Reise in die Sonne. Merry Christmas, my dear. Nicht diese
blöden Enten und Gänse, nein, ich sollte irgendwo auf diesen Planten auf einer Teakholzliege
schmoren. 

Und Hollaridi, Glückwunsch. Frl. Uschi, sie schweifen ab. Sie schweifen ab vom eigentlichen Thema. Was ist 2013 passiert? Wie war das Jahr 2013? Erfolgreich? Glückselig? Nun ja. Sagen wir es so: gemischt. Ich hätte allen Grund darauf, stolz auf die Leistungen zu sein, die ich geschafft habe und das ich eigentlich in eine sorgenfreie, ja ich möchte fast sagen, glückselige Zukunft blicken kann.
Das Studium ist gewuppt, die Bachelorurkunde in meinen Händen, die mir bescheinigt, nun offiziell den Titel des Ingenieurs tragen darf. Und der Erkenntnis, dass es nicht ausgeschlossen ist, mit Blümchenjeans, einer PerlenSchiSchi-Statemente-Kette und den "Stiefeln, mit denen du jederzeit auf einen Bundeswehreinsatz abgerufen werden kannst" auf eine Baustellenabnahme zu fahren und den Jungs an anständigen Einlauf zu verpassen. "Was ist los mit der Frau? Immer hat sie gelacht und plötzlich hat sie gekreischt wie eine Furie?"
Persönliches? Was ist los im Jahre 2013? Beständigkeit? Vertrauen? Wertvolle Güter hegen und pflegen? Was gibt’s neues? Gibt’s was neues? Nicht im direkten Sinne. Aber neue Erkenntnisse, neue Einsichten bzgl. der weiteren Planung des Lebens.
Was ist Liebe? Ist Liebe selig und händchenhaltend springend auf einer bunten Blumenwiese? Wahlweise auch einfach grün-weiß gehaltene Gänseblümchen? Alternativ ein Kränzchen fürs spärliche Haupthaar aus besagten Blümchen für die Herren der Schöpfung. Kurzer Einwurf…
Meine Herren? Was ist los mit eurem Deckhaar? Wohin ist es entschwunden? Ist das die moderne Ernährung, dass man mit 28 dem Endstück einer Fleischwurst, wahlweise auch eines Lyoner-Ringes gleicht??? Schluss mit dummen Sprüchen über Orangenplantagen, Hagelschaden, Zellulose oder euren sonstigen abertollen Wörter am Mittagstisch.
Lieber eine Bindegewebsschwäche, die ich in tollen Jeans mit Used-Look, Denim, High Waist, Low Waist, Skinny oder was der Teufel verstecken (auch gerne in Blümchenleggins mit Rocker-Boots) kann, als einen frierenden, kalten säuglingsähnlichen Kopf mit Flaumansatz.
Zurück. Ist Liebe nun also einfaches SchmusiWusi, wie ich es gerne nenne. Wo fängt sie an? Wo hört sie auf? Wo fängt Vertrauen an? Wo greifen Vertrauen und Liebe inneinander? Ist Liebe gleichzusetzen mit Geld? Flins. Zaster. Moneten. Mäuse? Ist mein allseits angebrachter Spruch "Liebe vergeht. Tagwerk besteht" die Realität?
Und ich sage (klar und deutlich):JA! Denn beim besagten lieben Geld hört sich die Freundschaft auf. Und deshalb finde ich gibt es keinen größeren Liebesbeweis, als sein mühsam Angespartes seinen Partner, Familie, Freunden etc. anzuvertrauen.
Damit möchte ich mich nicht wie eine arrogante Zicke, pardon, geldgeile arrogante Zicke verhalten. Ich finanziere mir meinen Lebensunterhalt selbst. Seit meiner Lehrzeit. Ich möchte und bekomme auch keine teuren Geschenke von meinem Liebsten. 
Beim Restaurantbesuch zahl mal ich, das nächste mal zahlt er. Aber die Tatsache zu wissen, dass er mir jederzeit seinen ganzen Besitz anvertraut, meine Damen und Herren, DAS ist für mich ein Teilstück wertvoll erarbeites Vertrauen. Und leider Gottes messe ich Vertrauen in der heutigen Welt auch in irgendeiner Weise am Wohlstand.
Es gibt keine Geheimnise. Jeder weiß, was der andere hat und weiß dass er im Falle des Falles ohne großartiges Zögern bei Notfällen vom Anderen unterstützt wird. Und meine Damen und Herren, das ist für mich der krönende Abschluss von Liebe. 
Eine Beziehung auf der Basis der Liebe und Vertrauen - und das in allen Lebensbereichen. Ohne Ausnahmen. Auf allen Bereichen. Und beim Geld hört die Liebe nicht auf.
Und nun zurück.
Was ist nun Liebe? Ist Liebe tatsächlich selig und händchenhaltend springend auf einer bunten Blumenwiese? Es gibt zahlreiche Fragen, die uns das mit einem klaren Ja oder Nein beantworten.
Auf wenn kann ich mich verlassen? Wer steht zu mir? Wer steht bei mir? Wer steht bei Sonnenschein bei mir? Wer steht bei Kälte bei mir? Wer steht bei Regen bei mir? Und wer steht bei Regen, Schnee, Sturm, Blitz und Donner bei mir?
Wer lässt mich nicht alleine im Regen stehen? Wer kommt raus, legt mir einen gelben Regenmantel, grüne Hunter-Gummizwischpen (Notiz: Haben, Haben, Haben!!!) an, nimmt mich an der Hand und bringt mich wieder rein ins Trockene? Wer packt mich nach einer heißen Dusche warm ein, macht mir einen Tee und ist da? Ist einfach da!

Und damit wären wir beim Thema. Wie heißts so schön? Wie in guten, so auch in schlechten Zeiten. Eine Beziehung bei Sonnenschein ist schön. Schön einfach. Beständigkeit zahlt sich im herbstlichen Regenerguß aus. Was also machen, wenn man alleine im Regen zurück gelassen wird?
Weinen, heulen, schreien? Aufstampfen mit den Beinchen? Was bringts? Außer schlechte Laune? Nein, meine Damen und Herren. Das lass ich nicht zu. Es heißt, das Schicksal auszutricksen. Zähne zeigen. Dem Schicksal Zähne zeigen, ein Schnippchen schlagen.

Wie kann ich dem Schicksal die Zähne zeigen. Wut. Tränen. Hass. Vorwürfe. Ja, eine Möglichkeit.
Was bringts aber unterm Strich? Ganz egoistisch gedacht: Was bringt es mir, jemanden anderen,
Vorwürfe zu machen? Außer Frust, Intolleranz und die ersten grauen Haare?
Also, wie gehe ich um mit jemanden, der mich ohne einen buntgetupften Schirm im Regen stehen
Lässt? Der einen trockenen Platz mir vorzieht?

Und das einzige, was mir dazu einfällt, ist ein Wort, dass mir beim Gedanken an diese Gedanken immer wieder in den Kopf schießt und ich werde auch nicht müde, es immer wieder zu wiederholen.
Kurz und prägnant. Knackig, sprizige Wahrheit. Es schießt mir in die Gehirnwindungen: Versager. Taugenichts. Nichtsnutz. Parasit. 
Einnisten, verseuchen und die Kurve kratzen. Ähnlich vergleichbar mit einer Malariafliege. (Ok ok,
, Parasit ist vielleicht etwas grenzwertig und schon äußerst böse, aber das einnisten und verseuchen
passt vom Stilmittel meiner Meinung nach einfach fabelhaft)
Was ist los mit den Männern dieser Welt? Entweder lassen sie sich bis sie 30 sind als faule
Taugenichts-Studenten den Arsch von Mutti pudern, vernaschen und verarschen Mädls am laufenden Band oder haben wie bereits erwähnt akuten Deckhaarverlust.
Und wenn es brenzlich wird. "Oh oh…. Gefahr. Uuuuiiiii…. Nichts wie weg hier!" Sagten sie,
packten ihre drei Tshirts und drei Lastwagen voll elektronisches Equipment
(vorzugweise Technik mit Display zum Verblödeln der restlichen sparsamen Gehirnzellen)
und machen sich aus dem Staub. 

Wollen wir zuviel? Streben nach mehr? Sind wir alle Raupe Nimmersatt, die dick und fett auf
der Mauer sitzt und immer mehr Blätter verschlingen will? Bienchen, Bienchen, bring mir
Honig? 
Verlangen wir zuviel? Sind wir nicht auch schuld mit dieser drecksverhurten (Entschuldigt die Wortwahl, aber meine Mutter hat mir gelehrt, die Wahrheit zu sagen. Und ich muss sie sagen, denn wenn nach Gerüchten zufolge Lügen kurze Beine kriegen,
na dann Prost Mahlzeit, dann kann ich mir ab sofort Shorts für den Winter kaufen) Emanzipation selbst schuld an dem Übel??? Haben wir den Karren selbst in den Dreck gezogen? Ich würde ja teilweise fast behaupten: ja!

Und nun? Ganz einfach. Ufpasse! Wir haben den Karren selbst reingezogen. Wer sagt also, dass
 wir ihn nicht auch wieder selbst rausziehen können? Ja, ich möchte sogar so weit gehen, und
behaupten: wir müssen sogar.
Denn wenn auf wem Verlass ist, dann auf einen Selbst. Und so packen wir die letzten Reserven
, lassen Regen, Sturm, Verräter, Hagel, Gewitter und Versager im Matsch stehen
Und wer sagt, dass man so einen Karren nicht mit High Heels und einem pinken Mini-Glitter-
Zylinder (schief auf dem Kopf aufgesetzt) und dem untermalenden so geliebten dreckigen Lachen der versammelten Weibchenschaft ziehen kann.
Wer sagt, dass die Weibchenschaft nicht mal kurz mitanpackt? Der Bernhardiner mit dem
Rumfass? Die Katzen? Alle helfen mit. 
Und der Karren wird mit vereinten Kräften aus dem Dreck gezogen. Und wir sagen JA!
Wir sagen JA zum Fest der Liebe!
Wir sagen JA zu neuen Herausforderungen!
Wir sagen JA zum neuen Tatendrang!
Wir sagen JA zum Primark-Ausflug nächstes Wochenende!
Wir sagen JA zum fabelhaftesten Jahr der Jahre: 2014! Wir begrüßen Dich!

Ich sage JA! Ich sage JA zu meinem Stern mit all seinen Ecken und Kanten, die ihn
einzigartig und unverwechselbar machen, ich sage JA zu einem neuen Lebensabschnitt,
ich sage JA zu einem neuen Zuhause! Und ich sage JA zum Leben! Und ich sage JA, zu
meinen Weibchen! Ich nehm euch mit auf die Reise in ein großartiges Jahr voller Lebensfreude!

Ich sage JA zu den Fußspuren, die ihr in meinem Herzen hinterlässt, den ich liebe sie.

Eure Uschi